Donnerstag, 31. Januar 2019, 13:50 Uhr
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Hautprobleme: 9 unterschiedlichen Problemen begegnen

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Gerade im Winter leidet die Haut unter ständig wechselnden Bedingungen. Vor allem der Wechsel von kalt zu warm und zurück sorgt für Probleme. Doch was dagegen tun?

Bad Zwischenahn / Oldenburg / Cloppenburg Die Haut ist die Schutzhülle unseres Körpers. Sie soll die Feuchtigkeit regulieren und dient zur Immunabwehr. Es gibt eine Vielzahl von Hautprobleme und entsprechend unterschiedliche Ursachen. In diesem Bericht soll auf die häufigsten Probleme eingegangen werden.

Bevor Du allerdings weißt, welche Art von Haut du besitzt, solltest Du nichts unternehmen. Am Besten lässt Du durch einen Test Deinen Hauttyp bestimmen oder fragst Deinen Hautarzt.

1. Trockene Haut
Trockene Haut, die meist unangenehm spannt, deutet darauf hin, dass zu wenig Feuchtigkeit und Fett aufgenommen sind. Oft passiert das, wenn es draußen kalt ist, aber drinnen trockene Heizungsluft vorherrscht. Hiergegen hilft meist, sich mit fettenden und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten einzucremen.

Es sollte darauf geachtet werden, dass die Produkte keine entfettenden Inhaltsstoffe enthalten. Um den Feuchtigkeitsgehalt der Haut wieder zu regulieren, sollten auch tägliches Duschen und lange Bäder vermieden werden.

2. Schuppige und rissige Haut
Grundsätzlich regeneriert sich die Haut, indem sie abgestorbene Zellen durch Schuppen abfallen lässt. Nimmt dies jedoch überhand, kann es zu Problemen kommen. Schuppige Haut ist oft ein Resultat aus sehr trockener Haut.

Hände sind jedoch auch oftmals schuppig und rissig, weil sie zum Beispiel durch Gartenarbeit stark beansprucht wurden. Generell ist auch bei schuppiger Haut eine fettende, feuchtigkeitsspendende Pflege ratsam. Hautstellen, die zusätzlich sehr rissig sind, sind am besten mit einer Wund- und Heilsalbe zu behandeln.

3. Rötungen der Haut
Hautrötungen empfinden vor allem im Gesicht viele als störend. Gründe hierfür können plötzliche Temperaturwechsel wie in der Sauna oder im Winter sein, die die Haut mit stärkerer Durchblutung kompensieren will. Auch Alkohol, zu heiße Getränke und scharfe Gerichte können zu Rötungen führen.

Bei nur gelegentlichen Rötungen helfen gute Abdeckcremes. Zudem sollten Peelings und andere Produkte vermieden werden, die die Durchblutung zusätzlich anregen. Sind die Rötungen jedoch ohne ersichtlichen Grund ein Dauerzustand, so sollte von einem Dermatologen überprüft werden, ob eine Hautkrankheit vorliegt.

4. Reibeisenhaut
Hierbei handelt es sich um eine vererbliche Störung der Haut. Die Haut weist viele kleine rote und weiße Pickelchen auf, durch die sie sich rau und uneben anfühlt. Der Körper produziert übermäßig viel Keratin, welches die Hautöffnungen verstopft und Hornkegel bildet.

Eine Therapie zur dauerhaften Glättung von Reibheisenhaut gibt es noch nicht. Die Haut kann aber mit hornhautlösenden Cremes behandelt werden. Helfen können auch Bäder in Toten-Meer-Salz und anschließende Peelings.

5. Hautreaktionen aufgrund von Chlor
Sensible Haut reagiert oft gereizt auf die Mischung aus Chlor, Wasser und Austrocknung durch langes Schwimmen. Nach dem Wasseraufenthalt sollte kurz lauwarm geduscht werden. Zur Pflege sind rückfettende Duschöle sinnvoll, da diese der Austrocknung der Haut entgegensteuern. Zudem sollte darauf geachtet werden, nicht schon vor dem Schwimmen, zum Beispiel morgen, mit Duschgel zu duschen.

6. Altersflecken
Dunkle Flecken auf der Haut entstehen meist, wenn die Haut dauerhaft zu stark der Sonne ausgesetzt war. Dazu kommen noch Faktoren wie das Alter und Vererbung. Gefährlich sind die dunklen Flecken auf der Haut nicht, jedoch werden sie oft optisch als störend empfunden. Zur Vorbeugung der Flecken im Alter sollte bereits in jungen Jahren niemals ohne ausreichenden Schutz ein Sonnenbad genommen werden. Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor helfen hierbei.

7. Hornhaut
Die Hornhaut schützt die Haut an stark beanspruchten Stellen vor Druck und Reibung, welche Risse erzeugen könnten. Neben den Füßen bildet sich auch oft an den Fingern und Händen Hornhaut, zum Beispiel wenn jemand viel schreibt oder malt.

Hornhaut ist nicht gefährlich, vielmehr stellt sie einen zusätzlichen Schutz für Körper und Haut dar. Jedoch wird sie oft als störend und unschön empfunden. Gegen Hornhaut hilft ein Verwöhnprogramm für die Haut mit Fußbädern, Peelings und reichhaltigen Cremes und Lotions.

8. Fettige Haut
Die Ursachen für fettige Haut sind meist Hormone und eine vermehrte Talgdrüsenaktivität. Die Haut zeigt vergrößerte Poren und eine glänzende Oberfläche auf. Sie wirkt ölig. Ebenso wie bei trockener Haut ist darauf zu achten, die richtigen Pflegeprodukte zu verwenden. Gut geeignet sind Produkte, die die Talgproduktion vermindern und den Fett-Feuchtigkeits-Gehalt der Haut ausgleichen.

Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Produkte die Haut nicht zu sehr austrocknen, da das die Talgproduktion ansonsten wieder vermehrt anregen kann. Sollte die fettige Haut durch Krankheiten und Medikamente ausgelöst werden, so sollte mit einem Arzt darüber gesprochen werden.

9. Unreine Haut und Pickel
Auch nach der Pubertät sprießen oftmals noch Pickel auf der Haut und lassen sie unrein wirken. Pickel entstehen ebenfalls durch vermehrte Talgbildung. Durch den Talg werden die Poren der Haut verstopft, bei vorheriger Verunreinigung bilden sich Bakterien unterhalb der Pore.

Grund sind hierfür oftmals hormonelle Veränderungen, wie beim Absetzen der Pille, Stress und falsche Ernährung durch zu viele Süßigkeiten und Fertigprodukte.

Helfen können die richtigen Pflegeprodukte, die Feuchtigkeit zuführen und die Haut beruhigen. Beständigkeit ist hier sehr wichtig, die Produkte sollten nicht zu oft gewechselt werden. Zudem verhilft es zu reiner Haut, wenn auf einen gesunden, ausgewogenen Lebensstil mit viel Sport und gesunder Ernährung geachtet wird.

Vor allem bei vermehrter Bildung von Pickeln im Gesicht sollte sich antrainiert werden, nicht zu oft mit den Händen ins Gesicht zu fassen.


Hautprobleme gibt es viele und ebenso vielzählig sind ihre Ursachen. Mit den richtigen Pflegeprodukten bekommt man die Probleme jedoch meist gut in den Griff. Beratung geben Dermatologen und Kosmetikerinnen. Zusätzlich ist es wichtig, auf seinen Körper, gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung zu achten.

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