Montag, 07. Januar 2019, 16:40 Uhr
Infrarotheizung

Infrarotheizung – Eine Gefahr für die Gesundheit?

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Die wohltuenden Strahler sind so gefährlich wie ein Kachelofen

Bad Zwischenahn Infrarotheizungen sind wie die Sonne: Ihre Strahlen erwärmen Gegenstände, auf die sie treffen, sehr viel schneller und effektiver als Luft. Bei vielen Menschen stellt sich aber angesichts dieser Strahlung die Frage nach möglichen Gesundheitsschäden. Wir sind dem nachgegangen und klären auf.


Infrarotheizungen kommen immer mehr in Mode. Gerade in kleinen Räumen, auf Booten oder beim Camping bieten sich die schicken, schlanken Paneele aufgrund ihrer Funktionsweise geradezu an. Anstatt sich selbst aufzuheizen und diese Wärme an die Luft abzugeben, die dadurch nach oben steigt, sich abkühlt, wieder absinkt und dabei eine Menge Staub aufwirbelt, senden Infrarotheizungen Infrarotstrahlen aus. Sobald diese Strahlen auf ein Objekt oder einen Menschen treffen, absorbiert dieser diese Strahlen und wandelt sie in Wärme um. Doch wie gefährlich ist diese Strahlung für den menschlichen Körper? Die klare Antwort: Gar nicht!




Was genau sind Infrarotstrahlen?




Infrarotstrahlen (in der Kurzform auch IR-Strahlen genannt) sind nichts anderes als elektromagnetische Wellen. Die Strahlung wird der Wärmestrahlung zugeordnet und in die Gruppen IR-A-, IR-B- und IR-C-Strahlung unterteilt. Infrarotheizungen nutzen die besonders langwellige IR-C-Strahlung. Schlangen können diese Strahlung noch sehen und nutzen sie zur Beuteortung. Auch Nachtsichtgeräte machen sich die IR-C-Strahlung zunutze.




Wie gefährlich sind IR-C-Strahlen?




Bei Infrarotstrahlung der Gruppe C handelt es sich um dieselbe Strahlung, die von einem Kachelofen erzeugt wird. Strahlen dieser Gruppe sind für Menschen, Tiere und Pflanzen nicht nur vollkommen unschädlich, sondern im Gegenteil wohltuend und unter Umständen sogar gesundheitsfördernd. Gleich der natürlichen Strahlung der Sonne werden IR-Strahlen in der Medizin zur Aktivierung des Immunsystems, zur Entschlackung, zur Linderung von rheumatischen Beschwerden oder zur Aktivierung des Stoffwechsels eingesetzt. Ein weiterer Vorteil – vor allem für Allergiker und Asthmatiker – besteht darin, dass beim Einsatz von IR-Heizungen kein Staub aufgewirbelt wird, da sich nicht die den Heizkörper umgebende Luft erhitzt, sondern lediglich die Objekte, auf welche die Strahlen treffen.

Mehr Informationen zum Thema gibt es unter anderem bei Digel.

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