Freitag, 21. Dezember 2018, 14:56 Uhr
Samsung Galaxy

Smart Watches - kostbar wie Ihre Zeit

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Bad Zwischenahn Die Zukunft ziert unser Handgelenk - Smartwatches zählen zu den sogenannten "Wearables". In der Form von kleinen tragbaren Computern steuert man diesen Geräten die eingehenden Anrufe des Smartphones, hört Musik und vieles andere mehr. Aber auch als Fitness-Uhren lassen sich die Smartwatches einsetzen und messen die Herzfrequenz, zählen die Schritte und zeichnen bei Bedarf sogar die Jogging-Route auf.

Smartwatches stellen eine sinnvolle Erweiterung eines Smartphones dar und funktionieren mit diesem zusammen. Denn ohne ein mit der Uhr verbundenes Smartphone ist nämlich Umfang an der Funktionen begrenzt. Die wichtigsten Nutzungsmöglichkeiten einer Smartwatch sind das Annehmen von eingehenden Anrufen oder diese ablehnen, SMS und andere Benachrichtigungen zu verfassen, das Führen von Telefongesprächen und das Fitness-Tracking. Die relativ geringe Akkulaufzeit von einem bis zu eineinhalb Tagen und der noch überschaubare Mehrnutzen dieser Uhren sind die wesentlichen Kritikpunkte. Beides wird in aber vermutlich rasch behoben werden können.

Was genau ist eine Smartwatch?

Eine Smartwatch sollte die Funktionen einer Armbanduhr mit den Kommunikationsfeatures eines Smartphones verbinden. Das bedeutet die Smartwatch zeigt dem Nutzer unter anderem ankommende SMS oder Anrufe an. Mit einigen der Geräte sind sogar Telefongespräche direkt über die Watch möglich. Die Qualität der Lautsprecher ist allerdings außer Acht zu lassen. Für längere Telefongespräche sind diese Geräte ungeeignet. Es kann der Anwender darüber entscheiden, ob er einem Anrufer eine Nachricht schickt, die seine Unpässlichkeit kommuniziert.

Die meisten der Modelle funktionieren allerdings lediglich mit einer Verbindung zu einem kompatiblen Smartphone. Verbunden werden die beiden Geräte mittels Bluetooth. Diese Verbindung lässt sich üblicherweise mittels NFC sehr leicht herstellen. Zu diesem Zweck werden das Smartphone und die Smartwatch aneinander gehalten. Bluetooth wird dann automatisch eingeschaltet, die Verbindung muss bestätigt werden. Allerdings müssen beide Geräte nahe beieinander bleiben. Ab einer Entfernung von mehr als zehn Metern kann der Kontakt abbrechen.

Die wichtigsten Features einer Smartwatch

Wollen Sie ich eine solche Smartwatch anschaffen, dann sollten Sie sich so viel wie möglich an Informationen beschaffen. Umfangreiche Informationen sowie Testberichte erhalten Sie mit einem Klick auf den Link Samsung Galaxy Watch.

- Die Akkulaufzeit: Die Laufzeit des Akkus ist bei zahlreichen Tests ein wesentliches Kriterium. Prinzipiell gilt: Je kleiner das Display und je geringer die Auflösung, desto weniger Strom benötigt das Gerät. Ebenso beanspruchen WLAN, GPS und andere Features den kleinen Akku der Smartwatch. Sie können aber mit einer intelligenten Konfiguration der verwendeten Ziffernblätter und Helligkeitsstufen die Laufzeit des Gerätes entsprechend steigern. Aufladen kann man die Uhren am einfachsten durch Induktionsladen. Hierbei wird die Uhr einfach auf eine Ladeschale gelegt.

- Die Bedienung: Im Prinzip werden einige Möglichkeiten zur Bedienung angeboten. Unternehmen wie zum Beispiel Samsung, Motorola und Sony neigen zu einer reinen Touch-Variante, die Firma Pebble setzt nahezu ausschließlich auf Hardware-Elemente zur Bedienung.

- Die Funktionen: Manche der verfügbaren Smartwatches bieten eine separate Kamera für Foto und für Video an. Andere verfügen durch einen SIM-Kartenslot über eine unabhängige Telefon-Option. Wiederum andere verfügen über eigenes GPS zum Fitness Tracking. Ebenso verfügen einige Modelle über die Funktion, das Smartphone über den gesamten WLAN-Bereich der eigenen vier Wände zu kontrollieren.

- Die Größe: Wie schon vorher erwähnt, sind gerade für weibliche Personen mit schlanken Handgelenken manche Smartwatches etwas zu groß. Während sich das Armband der Smartwatch wie das jeder anderen Uhr ohne Probleme anpassen und auch austauschen lässt, ist das beim Bildschirm nicht möglich. Um eine ungefähre Vorstellung der Größe am Handgelenk zu bekommen: ein 1,7 Zoll Display misst 4,3 cm in der Diagonale, ohne den Rand mit einzuberechnen.

- Die Kompatibilität: Verfügen Sie zum Beispiel über ein iPhone 5 oder iPhone 6 und wollen eine Apple Watch? Schlagen Sie ohne Bedenken zu. Bedenken Sie allerdings, dass aktuell Smartwatches noch bis auf wenige Ausnahmen nur mit Android oder iOS umgehen können. Seit dem Android-Wear Update im August des Jahres 2015 bietet dieses Betriebssystem aber eine weitreichende Kompatibilität sowohl zu Apple als auch zu Android an.

Welche Smartwatch passt zu mir?

Stellen Sie sich vor dem Kauf einer Smartwatch unbedingt folgende drei Fragen:

- Was will ich mit der Uhr machen? Wer nur Mails abrufen will, eventuell WhatsApp-Nachrichten schreiben und telefonieren möchte, kommt mit einer schlanker ausgestatteten Smartwatch aus, als jemand, der das Gerät auch als Fitnesstracker verwenden möchte.

- Wie wichtig ist Flexibilität? Auch bei der Frage hinsichtlich der Flexibilität ist die Verbindung über ein WLAN und der SIM-Kartenslot ein Faktor, denn dabei können Sie die Smartwatch auch ohne das Smartphone nutzen. Die Steuerung per Spracheingabe entscheidet zusätzlich über die Flexibilität.

- Welches Smartphone benutze ich? Nicht jede Smartwatch ist auch mit jedem Smartphone kompatibel. Ausschlaggebend ist diesbezüglich das Betriebssystem. Samsung und Sony verwenden eigene Betriebssysteme, bei anderen Modellen wird Android verwendet. Apple Watches unter iOS lassen sich zum Beispiel nicht mit einem Android-Phone verwenden.

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