Freitag, 31. August 2018, 14:34 Uhr
Obst / Gemüse / Angel Juicer 8500

Wenn die eigene Küche zum Saftladen werden soll

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Entsafter oder Standmixer – das ist hier die Frage

Edewecht Frische Säfte und grüne Smoothies haben sich in vielen Haushalten als eine der gesündesten Formen der Ernährung lange etabliert und werden längst nicht mehr nur von Anhängern vegetarischer Kost geschätzt. Immer mehr Menschen greifen dafür zum eigenen Entsafter wie dem Angel Juicer 7500, wenn es darum geht, Obst und Gemüse das Beste zu entlocken. Doch worauf kommt es beim Kauf eines Gerätes eigentlich an und was sind die Unterschiede? Brauche ich einen Entsafter oder einen Mixer? Und muss es dann immer gleich ein Profi-Standmixer sein oder tut es auch der Pürierstab, der seit Jahren in der Küchenschublade auf seinen Einsatz wartet? Finden wir es heraus!




Was darf es sein?

Bevor man voller Vorfreude in den Laden stürmt, nur um von der großen Angebotspalette fast erdrückt zu werden, tut man gut daran, sich vorher Gedanken darüber zu machen, was man eigentlich möchte. Ist man eher der Safttyp, der auf die gesunde Erfrischung für zwischendurch steht oder sollen es eher Smoothies sein, die auch schon mal eine ganze Mahlzeit ersetzen dürfen? Die Beantwortung dieser Frage ist essentiell, da man für die Herstellung völlig unterschiedliche Geräte benötigt.




Erfrischend flüssig oder sättigend cremig

Beim Herstellen von Säften aus Obst und Gemüse werden die Faserstoffe und das Fruchtfleisch weitestgehend vom Saft getrennt. Ein Standmixer hingegen, der bei der Herstellung von Smoothies zum Einsatz kommt, verarbeitet die komplette Frucht mit Schale, Fruchtfleisch und allen Faserstoffen unter Zugabe von etwas Wasser zu einem reichhaltigen Getränk, dessen Konsistenz erheblich dickflüssiger ist als die des Safts.  Während ein Entsafter möglichst schonend und auf niedriger Drehzahl arbeiten sollte, braucht ein Mixer schon ordentlich Leistung, um die Messer auf mindestens 30.000 Umdrehungen pro Minute zu bringen, die man benötigt, um die Zellwände der Faserstoffe aufzubrechen und sich deren Inhalt zunutze zu machen. Ein billiger Handstab reicht nicht aus, um den robusten Zellulosefasern von Brennnesseln, Blattgrün oder Wildkräutern zu Leibe zu rücken. Das Resultat wäre ein Smoothie, der nur schwer verdaulich wäre und von den meisten Menschen im Mund als nicht angenehm empfunden würde.


Die Frage Saft oder Smoothie ist also nicht nur in geschmacklicher, sondern vor allem in technischer Hinsicht entscheidend.


Vorteile auf allen Seiten

Frisch gepresste Säfte sind nicht nur extrem lecker, sie sind auch leicht verdaulich und ihre Energie sowie wichtige Vitalstoffe stehen dem Körper praktisch sofort zur Verfügung. Die flüssige Konsistenz macht die Säfte zu idealen Durstlöschern und sie werden vor allem Menschen empfohlen, die ein schwaches oder gestörtes Verdauungssystem haben. Säfte sind ideal zur Entgiftung und Entschlackung des Körpers und entlasten den Verdauungsapparat.

Doch wo Licht ist, ist auch immer ein wenig Schatten und der wird in diesem Fall durch eine große Uhr produziert, die im Hintergrund unaufhörlich tickt. Es kann gut und gerne zehn bis fünfzehn Minuten dauern, bis man einen Liter Saft hergestellt hat.


Mit einem Standmixer für Smoothies geht das natürlich deutlich schneller, da er auf eine andere Art und Weise arbeitet. Es reicht aus, das Obst und Gemüse in grobe Stücke zu zerteilen. Schale, Kerngehäuse und Kerne dürfen getrost mit in den Mixbehälter wandern, da sich hier die meisten Vitalstoffe befinden. Nach maximal fünf Minuten hat man einen Liter grünen Smoothies, der ernährungsphysiologisch den Vorteil gegenüber Säften hat, dass keine Inhaltsstoffe entsorgt werden. Die enthaltenen Faser- oder Ballaststoffe unterstützen das Verdauungssystem und sind sogar in der Lage, Gift- und Abfallstoffe, die sich im Körper befinden, an sich zu binden.  Außerdem machen Smoothies länger satt als Säfte und können daher eine komplette Mahlzeit ersetzen.


Fazit

Wer es sich leisten kann, sollte sich sowohl einen Entsafter als auch einen Standmixer zulegen. Es geht einfach schneller, sich morgens schnell einen grünen Smoothie zuzubereiten. Wer aber am Wochenende ein wenig mehr Zeit hat, möchte auf den leckeren und gesunden Energiespender Saft sicherlich nicht verzichten.

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