Sonntag, 22. Juli 2018, 21:50 Uhr
Sport / Schwimmen

Schneller schwimmen mit weniger Kraftaufwand – 4 einfache Tipps

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Uster / Edewecht Die ersten Jahre im Schwimmverein habe ich falsch darüber nachgedacht, wie man es schafft, schneller zu werden. Ich habe es tatsächlich selten gehört, selbst von Schwimmtrainern, aber die fundamentale Eigenschaft eines schnellen Schwimmers ist seine Wasserlage, nicht mit wie viel Kraft man die Arme und Beine bewegt. Die Wasserlage soll sogar bis zu 80 Prozent ausmachen, wie schnell man ist und wie viel Kraftaufwand das Schwimmen kostet.

Sven Riederer und sein Team haben mir letztendlich weitergeholfen, den Blick auf richtiges Schwimme und 180 Grad zu drehen. Wer sich für Triathlon begeistern kann, sollte auf jeden Fall an seinem Programm in der Schweiz teilnehmen. Durch seine Hilfe habe ich die Philosophie des Schwimmens zum ersten Mal richtig verstanden.

Der Unterschied? Ich habe mich nach dem Schwimmen nicht mehr erschöpft, sondern meist sogar besser gefühlt. Die Strecken sind heute kein Problem mehr, die mich früher die letzten Kraftreserven gekostet haben.

Hier sind meine essentiellen 4 Tipps, um mit viel weniger Kraftaufwand schneller zu schwimmen.


1. Köpfchen ins Wasser, Beine nach oben

Das Gefühl zu bekommen, abwärts zu schwimmen, sollten Sie sich visualisieren. Der Kopf ist eine reine Verlängerung des Körpers, Sie gucken stets direkt nach unten. Lassen Sie in schwer und nach unten fallen, da er so das Gegenwicht zu den Beinen darstellt. Ist der Kopf unten, gehen die Beine hinten automatisch ein Stück höher.

Gucken Sie immer nach vorne? Dann ziehen Sie den Kopf hoch und die Beine sinken automatisch ab. Für die Wasserlage ist dies katastrophal.


2. Lassen Sie die Arme sehr weit vorne


Beim Kraulen sollte der Armwechsel immer vor dem Kopf stattfinden: stellen Sie sich den Körper horizontal vor. Ein Arm sollte immer vor dem Kopf sein, das heißt Sie schwimmen immer mit einem langen Arm.

Man sieht es an der Nautik: die schnellsten Boote sind immer lang und schmal.


3. Drehen Sie sich immer auf die Seite

Nach jedem Arm-Zug gleiten Sie auf einer Seite. Die aquadynamischen Effekte sind besser, wenn wir schmaler sind. Dies fühlt sich zwar wackliger an, da es uns unnatürlicher erscheint, Sie werden aber definitiv schneller damit.

4. Nutzen Sie den Beinschlag zur Hüftdrehung

Dies ist schwierig mit Text eindeutig klarzumachen, aber es ist zu wichtig um es auszulassen. Der Beinschlag bringt die Hüfte in eine Rotation, die sehr wichtig für die gesamte Drehung des Körpers ist. Diese ist ja wichtig wie in Punkt 3 beschrieben. Beobachten Sie einfach wie sich der Beinschlag auf Ihre Hüfte auswirkt und testen Sie, bis sich das Timing richtig anfühlt.

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