Donnerstag, 08. April 2021, 10:01 Uhr
Wachsausschmelzverfahren / Wachsausschmelzverfahrens

Gussverfahren mit verlorenem Wachs

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Berne Wachsausschmelzverfahren ist im Französischen als Cire Perdue bekannt. Es ist ein Verfahren, bei dem die Skulptur eines Künstlers zum Gießen von Bronze verwendet wird. Das Wachsausschmelzverfahren ist in der modernen industriellen Welt auch als Investment Casting bekannt. Es handelt sich um eine sehr alte Methode, die für den Guss kleiner Bronzeskulpturen verwendet wurde, aber heute wird sie für die Herstellung vieler verschiedener Artefakte verwendet und der Prozess variiert von Gießerei zu Gießerei. Heute wird diese entwickelte Methode des Wachsausschmelzverfahrens zur Herstellung von Gegenständen wie feinem Schmuck, Ausstellungsstücken, Zahnrestauration, einigen speziellen Industrieteilen und auch einigen Werkzeugmaschinen verwendet.

Prozess des Wachsausschmelzverfahrens:

Anfertigung einer Rohskulptur: Ein kreativer Künstler stellt eine originale Skulptur oder Form oder ein Kunstwerk her, indem er Rohmaterial wie Wachs, Gips oder Ton verwendet. Eine Mischung aus Ton auf Ölbasis und Wachs wird bevorzugt, da diese Materialien ihre Weichheit beibehalten.

Endgültige Formherstellung: Anschließend wird eine Form nach den Vorgaben des Bildhauers hergestellt. Die Form besteht aus zwei Teilen, zwischen die während der Herstellung ein Keil mit Unterlegscheibe gelegt wird, damit die Form wieder genau zusammengesetzt werden kann. Die Formen werden im Allgemeinen aus Gips oder Glasfaser oder einem anderen geeigneten Material hergestellt. Eine Innenform aus Latex oder Vinyl oder Silikon wird eingesetzt, um die Details des Originalkunstwerks zu erhalten. In der Regel reißt und bricht das ursprüngliche Kunstwerk aus Gipsform in der Anfangsphase des Rückbaus. Oftmals sind zahlreiche Formen erforderlich, um eine exakte Nachbildung des Originalkunstwerks zu erhalten.

Füllen der Form: Sobald die Latex- und Gipsform vollständig und fertig ist, wird geschmolzenes Wachs in die Form gegossen, bis eine gleichmäßige Beschichtung rund um die Form entsteht. Die Dicke der Wachsbeschichtung beträgt etwa 1/8 Zoll. Dieser Vorgang wird dann wiederholt, bis die gewünschte Dicke erreicht ist.

Entnahme der Wachsreplik: Die hohle Wachsreplik des Originalkunstwerks wird dann aus der Form entfernt. Die Originalform kann für die Herstellung weiterer Wachsreplikate verwendet werden, aber aufgrund der Abnutzung der Originalform ist die Wiederverwendung der Form begrenzt.

Erweichen: Jede Wachsform wird dann mit erhitzten Metallwerkzeugen ziseliert oder erweicht. Die Metallwerkzeuge werden um Teile herum gerieben, die Risse oder die Verbindungslinie der Form aufweisen, wo die Teile zusammengefügt wurden. Separat geformte Wachsstücke werden dann erhitzt und zusammengefügt. Die fertige Form wird dann abgerichtet, um alle Unvollkommenheiten zu verbergen. Das fertige Stück sieht dann aus wie eine Bronzeskulptur.

Wege für die geschmolzene Bronze schaffen: Es ist auch als "Spuring" bekannt, kurz gesagt wird die Wachskopie dann mit baumartigem Wachs verzweigt, damit die geschmolzene Bronze die richtigen Stellen erreicht und auch die Luft entweichen kann. Das kritische und sorgfältige Spuring beginnt an der Spitze der Wachskopie. Die Spitze der Kopie wird mit Wachszylindern an verschiedenen Stellen der Wachskopie befestigt.

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