Das Areal am Meer - eine Zwischenahner Ortsgeschichte -


Resümee der Ratssitzung vom 2.11.2016


Neue Straßen in Varel überflüssig!


Ärgernis Bahnübergang




Mit dem Rad durch Varel

Moin Herr Onken, ja, früher gab es in Deutschland (60er bis 80er Jahre) nur ein wichtiges Verkehrsmittel auf unseren Straßen: das Auto! Heute merken wir, das unsere Städte mit dem wachsenden Autoverkehr überlastet sind, sowohl von der Verkehrsabwicklung wie auch von den Kosten (Straßenabnutzung, Luft- und Lärmbelastung) her. Die Städte sollen wieder an Lebens- und Aufenthaltsqualität zunehmen. Hinzu kommt, dass der Autoverkehrs mehr und mehr zu einer Gefährdung der übrigen Verkehrsteilnehmer geworden ist. Gefahrenpunkte sind seit Jahren nachweisbar die Radwege außerhalb bzw. neben der Fahrbahn: Abbiegefehler, Nichtbeachtung der Rad- und Fußwege durch aus Nebenstraßen, Grundstücksein- und Ausfahrten. Beobachtungen der Unfallhäufigkeit zwischen Radfahrern und Kfz (auch LKW) haben schon 1997 dazu geführt, Radfahrer innerorts verstärkt auf die Fahrbahn zu führen und die Benutzungspflicht auf sogenannten "Bordstein-Radwegen" auf das absolut notwendige Maß zu beschränken. Viele Kommunen sind in dieser Sache schon seit Jahren aktiv in der Umstellung der Verkehrsführung und haben damit viel Erfolg: Rückgang der Unfälle! Leider ist diese Entwicklung in Varel wohl weitgehend "verschlafen" worden! Radwege neben der Straße sind außerdem teuer in der Erstellung (oft kein Platz) und verursachen, wenn sie denn einem ordentlichen Zustand sein sollen, erhebliche Unterhaltungskosten. Sehen Sie sich doch die Radwege an: meist in schlechtem Zustand, holprig, Löcher, Baumwurzel, und und und ...! Die Fahrbahnen sind dagegen in deutlich besserem Zustand (jedenfalls für den Radler). Mit der neuen "Praxis" der Kommunen, Fußwege für Radfahrer freizugeben, haben nun die Fußgänger den "Schwarzen Peter". Obwohl hier Fahrradfahrer langsam fahren oder ggf. absteigen müssen, hört man doch immer wieder ein Klingeln der Radler, um sich Platz zu verschaffen. Das ist keine Lösung! Nicht umsonst haben sich seit Jahren Fachleute an einen Tisch gesetzt, um endlich zumindest innerorts alle Fahrzeuge(! - denn ein solches ist auch das Fahrrad) auf die Fahrbahn zu bringen. Hier sind sie im Blickfeld der Autofahrer, haben meist einen guten Fahrbelag und kommen zügig voran - und haben weniger Unfälle = weniger Tote und Verletzte! Das ist m.E. Wert, das sich jetzt noch zögerliche Radfahrer an die Gemeinsamketi mit dem Autoverkehr auf der Fahrbahn gewöhnen. Für große Durchgangsstraße mit erheblicher Kfz-Belastung gilt ja auch Weiterhin: Ordentliche Radwege für Radfahrer zu bauen! Gruß Fritz Oeltermann

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