Dienstag, 02. Oktober 2018, 12:54 Uhr
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Leserbrief zum Artikel "SPD Varel stellt sich neu auf"

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Die NWZ vom 26.09.2018 (NWZ, Nr. 225/26.09.2018, Seite 41) publizierte den Artikel "SPD Varel stellt sich neu auf". Zu diesem Artikel äußert sich Frau Annegret Mentzen in dem folgenden Leserbrief.

Varel / Rastede / Oldenburg Die NWZ vom 26.09.2018 (NWZ, Nr. 225/26.09.2018, Seite 41) publizierte den Artikel "SPD Varel stellt sich neu auf". Zu diesem Artikel äußert sich Frau Annegret Mentzen in dem folgenden Leserbrief:


Guten Tag meine Damen und Herren,
erstaunt musste ich beim Lesen dieses Artikels feststellen,
dass eine „Erneuerung der SPD“ von „oben“ (Kreisvorstand“)
vollzogen werden soll.

In der Begründung zur sog.
Mitgliederbefragung am 22.10.2018 werden verfälschte
Schlüsse aus einer Kreisvorstandssitzung gezogen. Was das
mit Erneuerung der SPD von unten zu tun hat, erschließt sich mir
nicht. Nach meiner Kenntnis hat sich die SPD Varel-Stadt (sie
hat die meisten Mitglieder) gegen eine Zusammenlegung
ausgesprochen.

Ihre öffentlichen Aktivitäten, die im Sinne
und von Bürgerinnen und Bürger Varels angeregt werden,
werden als störend empfunden. Statt selber in den
Stadtteilen Dangastermoor, Obenstrohe und Büppel
öffentlich mit den Einwohnern öfter in den Dialog zu treten,
scheint es zu genügen, als Ratsfrau oder Ratsherr autonom
und mit wenig Transparenz über die Geschicke Varels zu
entscheiden und der Entwicklung der Innenstadt wenig
Aufmerksamkeit zu geben. Eine abgeschlossene
Innenstadtsanierung ohne erkennbar weitere
Zukunftsvisionen zu Verkehr, Tourismus, Kultur etc. kann ich
nicht erkennen oder gibt es sie schon?

Die SPD Varel-Stadt
sieht sich als einen Teil der Bürgerinnen und Bürger und
veranstaltet regelmäßig unter dem Motto „Varel die Schöne“
stadtpolitische Gespräche, an der alle Bürgerinnen und
Bürger Varels teilnehmen können. Die Themen sind in den
Augen einiger nicht so gern gesehen, aber der SPD Ortsverein
versucht, die politische Kultur in Form von Transparenz,
offenem Dialog und Stellungnahmen nach innen und nach
außen zu pflegen.

Das soll nun durch ein scheinbar
demokratisches Verfahren (Mitgliederversammlung initiert
vom Kreisvorstand unter der Vorsitzenden Elfriede Ralle)
„abgesegnet“ werden. Erneuerung von unten? Es geht um
Zementierung persönlicher Macht, Karriereplanung für die
Zukunft. Die SPD-Mitglieder von Varel werden dann, wie
schon vom Kreisvorstand, verwaltet. Soll heißen: Die SPD
Varel wird als eigenständiger Ortsverein zerschlagen und wird
in zukünftigen parteiinternen Wahlen am Katzentisch landen.

Wollen die demokratisch denkenden Mitglieder so etwas
zulassen?


Annegret Mentzen
Neumarktstr. 11
26316 Varel

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