Mittwoch, 03. Oktober 2018, 09:16 Uhr
Freizeit / Softwarelösungen

Das ist bei Softwarelösungen für Startups zu beachten

248
0
 

Hagstedt Startups haben es nicht leicht. Gleich zu Anfang ist die Liste der Aufgaben groß. Denn ein Unternehmen muss sich um die Dienstleistungen und Produkte, um Kundenservice sowie die eigene Struktur kümmern. Das alles kann den Unternehmer oft überfordern und manchmal auch in die Knie zwingen. Damit der Unternehmensalltag einfacher wird, ist es ratsam, Prozesse mithilfe von Software zu automatisieren und zu erleichtern. Wir möchten Ihnen zeigen, welche Lösungen für Startups sinnvoll sind.

Budget für Softwarelösungen korrekt kalkulieren

Gleich zu Anfang ist es heutzutage unerlässlich, nötige Hardware wie Laptops, PC’s, Kopierer, Netzwerke und Drucker zu kaufen. Doch auch die entsprechende Software sollte einkalkuliert werden.

Allgemein benötigt mittlerweile jedes Unternehmen Standardprogramme wie Browser, E-Mail-Klienten, Mediaplayer und Office-Software. Doch auch spezialisiertere Software für die Projektplanung oder im IT-Bereich kann nötig sein, um den Arbeitsalltag zu erleichtern. Deshalb sollte zu Anfang gleich eine Liste mit benötigter Software gemacht und kalkuliert werden. Schließlich möchte kein Unternehmer am Ende ein böses Erwachen erleben.

Selbstverständlich muss nicht jede Software etwas kosten. Hier gibt es beispielsweise Open-Source-Programme oder Freeware, die je nach Anforderungen auch kostenlos genutzt werden kann. Doch es gibt auch einen berechtigten Platz für kommerzielle Software, die weitaus bequemer und einfacher in der Handhabung sein kann.

Welche Software für Unternehmen?

Je nach Entwicklungsstufe des Unternehmens können unterschiedliche Programme notwendig sein. Zu Anfang können Open-Source- und Freewareprogramme verwendet werden, um die Kosten im Zaum zu halten. Beispielsweise gibt es das Open-Office, das im Gegensatz zur kommerziellen Microsoft-Version kostenlos ist. Für kleinere, interne Arbeiten für Tabellenkalkulationen, Textbearbeitung oder Präsentationen kann diese Software durchaus verwendet werden.

Problematisch kann es werden, wenn Dateien mit anderen Unternehmen und Dienstleistern kompatibel sein muss. Dann kann es ratsam sein, auf die kommerzielle Variante zurückzugreifen.

Um Mediadateien wie Videos zu streamen oder abzuspielen hat sich die Software VLC-Player als verlässlich und funktional herausgestellt. Diese ist mit unterschiedliche Codecs ausgestattet, die verschiedene Videoformate abspielen kann. Auch diese Software ist kostenlos.

Genauso hilfreich und gratis ist der E-Mail-Klient von Mozilla – der Thunderbird. Er ist für den Unternehmensalltag bestens geeignet und steht kommerzieller Software in nichts nach. Auch die Schwestersoftware „Firefox“ wird von vielen Unternehmen aus selbigen Gründen verwendet.

Um Vertrieb, Bestellungen und Produktion zu koordinieren, wird ebenso häufig eine entsprechende Software benötigt, die äußerst verlässlich und bewährt ist. Hierzu verwenden viele Unternehmen das SAP-Programm, das zwar kostenpflichtig ist, aber durchaus seine Berechtigung hat.

Spezialisierte Software – Notwendig oder optional?

Auch bei spezialisierter Software gibt es reichlich Optionen von Open-Source bis kommerziell. Hier kommt es auf die Bedürfnisse und Prioritäten des Unternehmens an. Für einen guten Workflow ist meist eine gute Projektplanungssoftware wie Timewax unerlässlich. Alternativ kann zwar auch die klassische Papier- und Whiteboardvariante verwendet werden. Jedoch sprechen beispielsweise die Cloud-Funktionen und viele weitere Erleichterungen im Alltag für sich.

Wichtig: Software für die Datensicherung

Die Datensicherung ist ein hohes Gut, da verlorene Dateien ein Unternehmen heutzutage leicht in die Krise stürzen können. Besonders ärgerlich ist der Verlust, wenn man herausfindet, dass es einfache One-Click-Lösungen gibt, die Dateien einfach und unkompliziert sichern. Zwar ist auch eine Datenrettung von Profis möglich – jedoch kostet dies oft mal einen dreistelligen Betrag.

Es gibt hier alternativ auch komplexere Backup-Suiten oder Netzlaufwerke mit zentralen Backups, die Unternehmen mit höheren Ansprüchen nutzen können.

Customer Management – Für größere Unternehmen

Größere und etwas etabliertere Unternehmen benötigen Software für die Verwaltung von Kundendaten. Sogenannte CRM-Systeme helfen, um Datensätze zu speichern und zu verwalten. Hier können sowohl Adressdaten, als auch aktuelle Projekte und Gesprächsnotizen gespeichert werden. Das CRM-System hilft zudem letztlich, die Kundenzufriedenheit zu sichern.

Fazit

Für Startups ist besonders die Kalkulation der Kosten von großer Bedeutung. Hier ist es oft ratsam, zu Anfang auf kostenfreie Software zurückzugreifen, falls diese sich über die Jahre auf dem Markt bewährt hat. Das können beispielsweise Browser, Office-Programme und E-Mailklienten sein.

Je nach Entwicklungsgrad und Größe des Unternehmens können zudem spezielle Softwarelösungen nötig sein, um den Workflow im Alltag zu erleichtern. Ob die Software letztlich unbedingt notwendig oder optional ist, hängt von den Anforderungen des jeweiligen Startups ab. Eine einheitliche Antwort auf die Frage nach der besten Software gibt es leider nicht.

Leserkommentare (0)

Melden Sie sich bitte an um einen Kommentar abzugeben.
Passwort vergessen

Artikel schreiben



Bitte warten...
Schon registriert?
Melden Sie sich hier an! Passwort vergessen Anmelden
Noch nicht mit dabei?
Registrieren Sie sich hier! Registrieren

Feedback

Sie haben einen Fehler entdeckt oder einen Verbesserungsvorschlag? Schreiben Sie uns!

Suchen in der N@chbarschaft

Die Autorin