Montag, 11. März 2019, 08:41 Uhr
Einbruchsschutz

Das Zuhause gegen Einbrecher sichern

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Platthaus Die Anzahl der polizeilich aufgenommenen Wohnungseinbrüche in der Bundesrepublik Deutschland ist etwas zurückgegangen, und zwar um etwas mehr als 20 Prozent. Für das Jahr 2017 wurden von der Polizei etwas mehr als 110 000 Wohnungseinbrüche erfasst.

Salopp gesagt findet alle fünf Minuten ein Einbruch statt. Die Quote was die Aufklärung anbelangt ist relativ niedrig, nur knapp fünf Prozent der Wohnungseinbrüche konnten aufgeklärt werden. Bei Einbrüchen in Häuser waren es knapp neun Prozent. Die Zahl der zur Anzeige gebrachten Wohnungseinbrüche stieg um sechs Prozent, jene in Wohnhäuser sogar um mehr als 30 Prozent.

Bei nicht gesicherten Fenstern und Türen bedarf es oft nicht mehr als eines herkömmlichen Schraubenziehers, um diese rasch zu öffnen. Bei Einfamilienhäusern gelangen die Verbrecher durch das Aufbrechen der Fenster und der Balkontüren ins Haus. Bei Mehrfamilienhäusern gelingt es den Tätern oft durch die Eingangstür einzubrechen. Der Mythos einer eingeschlagenen Fensterscheibe  stammt aus der Zeit, als Einfachverglasung noch Standard war. Es ist also absolut zu empfehlen in einen hochwertigen Einbruchsschutz zu investieren.

Einbrüche - nur nachts und nur in Einfamilienhäusern?

Die Einbrecher kommen während der Nacht oder während der Urlaubszeit, und es sind doch immer die Eigenheimbesitzer betroffen. Auf diese Art und Weise denken viele, doch die Realität sieht leider anders aus. Tatsächlich kommen die Einbrecher meistens während des Tages, eben dann wenn niemand zu Hause ist. Einbrecher sind überwiegend in der dunklen Jahreszeit aktiv.

Auch planen die Einbrecher eher nicht einen Einbruch in Wohnungen. Etwa drei Viertel aller Einbrüche passieren in Mehrfamilienhäusern. Diese sind üblicherweise kaum abgesichert, auch die Anwohner sind risikobereiter: Die Haustür ist geöffnet oder Nachbarn öffnen die Tür ohne Nachzudenken per elektrischem Türöffner.

Außerordentlich gefährdet sind in den Mehrfamilienhäusern die Wohneinheiten im Erdgeschoss. Denn bei diesen Wohnungen erreichen die Einbrecher die Fenster oder die Balkontür meistens ohne Probleme. Das heißt aber nicht, dass die Wohneinheiten in den oberen Bereichen sicher sind. Meistens haben Einbrecher auch dort leichtes Spiel, weil die Eingangstüren nicht richtig gesichert sind.

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