Sonntag, 09. Juli 2017, 10:30 Uhr
Verbrechen / Tiere / Tierschutz

EINSATZ GEGEN VERBRECHEN AM TIER

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Ein Team aus Journalisten, ehemaligen Sicherheitskräften (Detektiven), engagierten Tierschützern, Medien-Interessierten und Helfern hat sich formiert, um sich aktuellen ungeklärten Fällen von Verbrechen am Tier zu widmen.

Zetel / Bockhorn / Westerstede Täglich werden in Deutschland (Haus-)Tiere ausgesetzt, misshandelt und gequält, in erbärmlichen Verhältnissen gehalten oder auf brutalste Weise getötet. Viele Täter bleiben unbestraft, weil eine Tat zwar zur Anzeige gebracht, aber nicht großartig strafrechtlich verfolgt wird. Da ist zum einen der Mangel an Mitarbeitern bei der Polizei oder beim Ordnungsamt. Aber auch das Desinteresse an einer strafrechtlichen Verfolgung, weil es zu zeitaufwendig ist und es sich ja nur um „Sachschäden“ handelt. Ja, Tiere gelten (leider immer noch) nach deutschem Gesetz als „Sache“. Solche oder ähnliche Argumentationen hören die Teammitglieder von betroffenen Tierbesitzern immer wieder.

Viele Tierbesitzer, dessen Tiere Opfer eines Verbrechens geworden sind, fühlen sich vom Staat alleine gelassen. Sie sind verzweifelt, fühlen sich hilflos der Situation und den Tätern ausgesetzt. Wenn viele dieser Tierhalter auch wissen, dass die Täter wohl mit einer viel zu milden Strafe davon kommen werden, so wollen sie dennoch, und verständlicherweise, zumindest wissen, wer der Täter ist. Denn nicht selten kommt der Täter aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Für viele Betroffene und deren Nachbarn ist es in erster Linie wichtig, dass der Täter überführt wird und das eine mögliche Serie von Straftaten, die gegen (Haus-)Tiere verübt wurden, ein Ende finden.

Das Team um „DELIKT: VERBRECHEN AM TIER“ kann an der aktuellen Gesetzeslage und an den viel zu milden Verurteilungen der Straftäter nichts ändern. Sie machen es sich aber nun zur Aufgabe, Hinweise zu sammeln, die zum Teil über eine Online-Sendung eingehen werden, die eigens dafür monatlich produziert und u.a. auf einem eigenen YouTube-Kanal veröffentlicht wird.

In den Sendungen können nur Fälle behandelt werden, die zuvor von Personen, Organisationen und Behörden etc. bei der Polizei zur Anzeige gebracht wurden. Die einzelnen Fälle in der Sendung werden mit ihren aktuellsten Fakten vorgestellt. Unterstützend dienen dabei zum Beispiel Bilder oder Filmmaterial vom Tat- oder Fundort, Abbildungen markanter Gegenstände oder Merkmale sowie Straßenkarten usw.

Zuschauerhinweise können per Mobiltelefon, Email oder über entsprechende Internetseiten an die Redaktion von DELIKT übermittelt werden. Die von der Redaktion gesammelten Hinweise bzw. neuen Fakten werden anschließend an die entsprechende Dienststelle der Polizei weitergeleitet, in der die Strafsache zur Anzeige gebracht wurde.


Sie haben einen solchen Fall von Verbrechen am Tier und möchten uns diesen schildern?
Schreiben Sie der Redaktion eine Email: redaktion@delikt-vat.de. Die Redaktion setzt sich mit Ihnen in Verbindung.

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