Die Sache mit der Wahl am 11. September
Schön, dass ein paar Regeln veröffentlicht wurden - aber nötig scheinen sie nicht zu sein. Bisher ist noch nichts politisches zu sehen.
Nordenham
Wie vielleicht der eine oder andere bemerkt hat, habe ich mich dazu entschlossen, nicht mehr nur zu meckern - sondern etwas zu tun gegen Dinge, die mich stören an Nordenham und seiner Lokalpolitik.
Es hat eine ganze Weile gebraucht, bis ich mich dazu durchgerungen habe; es bedeutet ja doch einen ziemlichen Einschnitt ins normale Leben.
Mit meinem war ich sehr zufrieden, also warum habe ich den Schritt gewagt und so einiges durcheinandergebracht?
Wenn ich sonst im Alltag über irgendwelche Ärgernisse meinen Kommentar abgegeben habe, dann Zuhause und im Bekanntenkreis - und musste nicht damit rechnen, es womöglich in der Zeitung zu lesen. Und wer mich kennt, der weiss, ich kann nur schlecht mit meiner Meinung hinterm Berg halten, wenn mich etwas richtig ärgert.
Ich habe auch mit meinem Mann darüber gespochen, was es für ihn und sein Arbeitsleben bedeutet, wenn ich in der Öffentlichkeit eine Meinung vertrete, die seiner konträr entgegenläuft... Tja, sowas kommt vor bei uns Zuhause... Aber er ist der Meinung, damit könne er leben.
Wichtig war mir die Sicherheit, meine Meinung auch sagen zu dürfen: Ob sie der jeweils vorherrschenden Ansichten nun widerspricht oder nicht.
Ich hoffe wirklich (ohne Wunder zu erwarten, dazu bin ich schon zu alt...), es gelingt in den nächsten Jahren, wieder mehr gesunden Menschenverstand in die Politik zu bringen und das Thema Natur, Tier- und Umweltschutz mehr als bisher ins Gespräch zu bringen.
Das muss auch an einem Industriestandort wie Nordenham möglich sein. Gefordert sind kreative, neue, unkonventionelle Denkansätze - ausgetretene Pfade führen nur dorthin, wo wir schon waren. Ich werde mich jedenfalls nach Kräften bemühen.
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