Donnerstag, 01. Mai 2014, 19:32 Uhr
Pétanque für Jedermann

„Alle sind Sieger ...

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... weil wir einen wunderschönen Tag hatten“ so eine Teilnehmerin beim diesjährigen Einladungs-turnier. Rappelvoll war der Bouleplatz im Krandel.

Wildeshausen Allerdings gab es Zwei, die im Spiel um die besten Plätze unbesiegbar waren.
 
„Diesmal scheinen wir Glück mit dem Wetter zu haben, unser Platz ist bespielbar“ - kaum gesagt von der Vorsitzenden des WILDE BOULE Pétanque Club aus Wildeshausen bei der Begrüßung, fielen auch schon Regentropfen des ersten Aprilschauers im Krandel. Davon ließen sich aber 54 Begeisterte des Boulespiels nicht abhalten.

Wegen Überbelegung des Bouleplatzes, der in 12 Spielfelder aufgeteilt war, mußte sogar kurzerhand auf die Krandelwege ausgewichen werden - allerdings mit dem Handicup zahlreicher Hundehinterlassenschaften auf und an den Rändern der Wege.

Aus Oldenburg, Hude, Hatten-Sandkrug, Bad Zwischenahn, Rastede, Munderloh, Bremen, Wilhelmshaven, Jever, Huntlosen, Visbek bzw. Bochum und natürlich aus Wildeshausen waren die TeilnehmerInnen der Einladung der Wilden Bouler gefolgt zum gemeinsamen Spiel und Kennenlernen.
In fünf Spielrunden mit immer neu zugelosten Partnern wurde gelegt, geschossen, gemessen und um Punkte gefeilscht. „Wir sind zum ersten Mal hier und sind begeistert von der Anlage und der Spielatmosphäre“, so war von Teilnehmern des in Bremen neu gegründeten Vereins Tura Bremen zu hören. Es dauerte sieben Stunden, ehe zur Siegerehrung aufgerufen werden konnte.

Der WILDE BOULEr und Lokalmatador Hans-Günter Hanau war nicht nur der Siegreichste, er hatte auch die meisten Punkte in der Endabrechnung. Dicht gefolgt von Sebastian Nageler, ehemals auch ein WILDEr BOULEr, ehemals aus Visbek, jetzt aus Bochum kommend und in NRW boulespielend (Liga und Kader). Er mischte sich unter die bunte Schar aller Könnerstufen, erspielte sich mit seinen zugelosten PartnerInnen ebenfalls nur Siege und wurde damit Zweitbester des Tages.

Auf dem dritten Platz folgte mit 4 Siegen Marion Schwarz aus Bremen. Groß war die Freude, als bei der Siegerehrung nicht nur die drei Erstplatzierten sondern die besten zehn mit Präsenten ausgezeichnet wurden und jeder Teilnehmer eine süße Kleinigkeit mit nach Hause nehmen durfte. Auch der Allerletzte auf der Ergebnisliste wurde bedacht und erhielt die „rote Laterne“, eine Mini-Led-Taschenlampe „zum Üben bis in die Dunkelheit hinein", als kleinen Trostpreis.

Seit 2010 wird dieses Einladungsturnier veranstaltet, es erfreut sich seit 5 Jahren einer steigenden Beliebtheit unter all jenen, die keine „Profis“ sind.

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