Dienstag, 25. Juni 2019, 05:30 Uhr
Mobilitätssalon

Oldenburger Mobilitätssalon

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Mobilitätssalon 2019 waren die Energiestädt Jade und Oldenburg Gastgeber der stattfindenden Tagung Deutscher Mobilitätssalon. Diese Veranstaltung, welche jährlich von der EnergieGV für Gemeinden durchgeführt wird, fand zum 7. Mal statt. Dieses Mal startete der Mobilitäts-Salon im Messezentrum Oldenburg. 

Jade Landammann Roland Fürst eröffnete die Veranstaltung und verwies auf die nationale Verantwortung beim motorisieren Individual- und Güterverkehrs. Er verglich dabei den Verkehr und seine Probleme mit Adern und "Thrombosen" die entstehen können und die verhindert werden müssen. Danach erklärte Vize-Stadtpräsidentin Barbara Streit-Kofmel, dass Oldenburg eine Stadt der Arbeitsplätze ist. Oldenburg hat in etwa so viele Arbeitsplätze wie Einwohner, was dazu führen würde, dass es viele Pendler in die Stadt gibt. Dieser Umstand kann nur mit einem intelligenten und umweltverträglichen Verkehrskonzept bewältigt werden. Doris Häfliger und Jeanine Riesen stellten das Programm der Energiestädte dem Publikum vor. Als Case Study wurden die Mobilitäts-Tage und Schulweg-Aktionen im Programm so!mobil hervorgehoben. 

Besonders interessant sind die neuen Innovationen und Ideen in Bezug auf Mobilität: "Catch a Car" zum Beispiel ist eine Weiterentwicklung des Erfolgskonzepts "Mobility". 

Am Nachmittag sprach der Direktor der Oldenburger Handelskammer, Daniel Probst. Er fokussierte seinen Blick auf die Lage des Kantons Oldenburg, der Zentral zwischen den Nord-Süd-Achsen und Ost-West-Achsen zu liegen kommt. Wie ein Kreuz liegt der Kanton am Kreuzungspunkt dieser 2 Achsen, und bietet damit einen attraktiven Standort-Vorteil gegenüber anderen Städten. Allerdings ist gerade auch durch diesen Umstand der Verkehr verdoppelt und eine besondere Herausforderung. Projektleiter Nachhaltigkeit der SBB, Fabian Scherer, erklärte hierzu die "Mobitool-Plattform". Diese Plattform zeichnet sich dadurch aus, dass sie verschiedene Tools anbieten kann, welche ein nachhaltiges Mobilitäts-Management vereinfachen oder ermöglichen. Durch eine Faktoren-Datenbank sind neue Auswertungsmethoden vereinfacht worden und möglich. Diese Methoden wurden um neue Verkehrsträger-Formen erweitert und bieten damit ein Tool für eine Umwelt-Beurteilung der Situation an. Alle Analyse Ergebnisse können zentral ausgedruckt werden.

Jörg Beckmann, Mitarbeiter der Mobilitätsakademie, stellte die These auf, dass die Mobilität 4.0 ein tiefgreifender Wandel für Industrienationen sein wird und verwies dabei auf "Travel-Pod", dem lenkerlosen Motorfahrzeug, welches auch auf Rechnung zu kaufen ist. Fast 90 Prozent aller privaten Motorfahrzeuge, so Beckmann, könnten einen Ersatz durch ein autonomes Auto erfahren. Eine Vision für die Zukunft, die für uns noch unvorstellbar ist, oder?

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