Sonntag, 02. Oktober 2011, 19:23 Uhr
Gedichte

Rastederland

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In Anlehnung an Herrn Ribbeck

Rastede Ich lief über Wiesen, durch den Wald.
Auf der Wiese war es schwül
und im Wald eher kühl. 

Ich stieg über´ s Laub, über braune Kastanien.
Das Laub war schon bunt,
die Kastanien kugelrund. 

Ich sah die reifen Birnen, die lange Leiter.
Ein Birnbaum in Nachbars Garten stand,
und am Stamm sich eine Leiter befand. 

Mich durchzuckte ein Gedanke, pure Lust.
In Gedanken kletterte ich auf die Leiter,
die Lust auf Birnen stimmte mich heiter. 

Da sah ich den Graben, den weiten Sprung.
Der Graben voll Wasser, schmutzig tief,
was wäre, wenn der Sprung ginge schief? 

Ich dachte an Hose und an mein Haar.
Die Hose nass und Fleck an Fleck,
die Haare, der Zopf über mit Dreck. 

Ein „Moin“ beendete meinen süßen Traum,
der Nachbar stand plötzlich vor seinem Baum
Ich fasste mir lächelnd an die Stirn,
als er mich fragte:“ Willste ´ne Birn?“

 

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