Montag, 29. Januar 2018, 17:05 Uhr
Vogelkunde / Amsel / Verfärbung

Ein vogelkundliches Unikat

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Amsel mit außergewöhnlicher Federzeichnung in Westerstede unterwegs.

Westerstede / Apen Manchmal kann man Amseln beobachten, deren schwarzes Gefieder einzelne kleine weiße Flecken zeigt. Das ist nicht etwa eine Verschmutzung, etwa durch Kot von Artgenossen, sondern tatsächlich eine Verfärbung des eigentlichen Gefieders. Außerdem kommen auch völlig weiße Amseln gelegentlich vor, bekannt offenbar schon seit dem Altertum.

Als Zwischenstufe gibt es zudem Exemplare, deren Federn in der Tat schwarz-weiß gescheckt sind, und zwar unregelmäßig und bei jedem betreffenden Vogel anders. Ein solches Exemplar ist in diesen Tagen in Westerstede rundum die Norderstraße unterwegs. Die beigefügten Abbildungen (wegen einer Fensterscheibe dazwischen nicht von idealer Qualität) zeigen es an einem Futterplatz in einem Garten. Es macht geradezu einen prächtigen Eindruck. Ein ähnliches Tier wurde vor fast sechs Jahren in Tange beobachtet und bei „Mein Apen“ vermeldet (bitte dem Link folgen).

Offenbar finden sich solche Amseln vor allem in städtischen bzw. Siedlungsbereichen. Man könnte eventuell vermuten, dass die dortigen Lebensbedingungen Vögeln mit solch abweichenden Aussehen bessere Überlebenschancen bieten als in der „freien Natur“. Vielleicht sind die Gründe aber auch komplizierter.

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