Grüne informieren mit „schwarz-gelber Sortiermaschine“ über Bildungsmisere
Mit einer symbolischen Sortiermaschine haben die GRÜNEN in Westerstede jetzt auf die trotz hoher Hürden ungebrochene Nachfrage nach IGS-Plätzen im Ammerland reagiert.
Westerstede
Am heutigen Dienstag, dem 30.8.2011, machte die „Hochtour“ genannte Wahlkampftour der Grünen Jugend Niedersachsen mit einer IGS-Aktion Station in Westerstedes Kuhlenstraße. Unter dem Titel „Schwarz-gelbe Sortiermaschine stoppen“ informierten Jan-Frederik Wiemken und Timo Koch vom Landesverband der Grünen Jugend gemeinsam mit Mitgliedern der Grünen Jugend Ammerland und den KommunalwahlkandidatInnen Wolfgang Schmidt (Apen), Karl-Fritz Gertjejanßen und Peter Meiwald (Westerstede) über die Probleme mit der aktuellen Bildungspolitik im Land und die GRÜNEN Alternativvorschläge dazu.
Im Zentrum der vielen Gespräche stand selbstverständlich die Frage eines Gesamtschulangebotes für das Ammerland, wofür sich die örtlichen GRÜNEN seit vielen Jahren gemeinsam mit den Elternvertretungen im Kreis nachhaltig einsetzen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Landkreisen in Niedersachsen gibt es im Ammerland immer noch keine Integrierte Gesamtschule (IGS), so dass Eltern, die dieses Angebot für ihre Kinder wünschen, auf Angebote in Nachbarkreisen zurückgreifen müssen, was natürlich mit langen Busfahrten für die Kinder verbunden ist. Die Kosten dieser Schülerbeförderung muss darüber hinaus der Landkreis Ammerland tragen. Die jetzt mancherorts eingeführte „Oberschule“ ist dazu in den Augen der meisten Eltern leider keine Alternative.
Die Ammerländer GRÜNEN sehen sich durch diese Aktion und ihre Resonanz darin bestärkt, sich auch nach der Kommunalwahl vehement für Angebote gemeinsamen Lernens aller Schülerinnen und Schüler im Ammerland einzusetzen und dankten der Grünen Jugend für die Unterstützung aus Hannover.
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