Mittwoch, 21. Oktober 2015, 18:10 Uhr
Herz -Jesu Kirche / katholisch / Glockenturm

Bauarbeiten zum neuen Glockenturm der Herz-Jesu Kirche

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Gottesdienst zur Glockenweihe im Dezember – Bauprojekt soll 2016 abgeschlossen sein

Westerstede / Augustfehn Nach einer langen Planungsphase haben nun bei der katholischen Herz-Jesu Kirche in Westerstede die Bauarbeiten zum neuen Glockenturm begonnen. Hier steht jetzt ein Bauzaun, und diese Woche wurde bereits das Pflaster des Kirchplatzes abgetragen. Dieser ist nun für Autos nicht mehr zu befahren. Zu Fuß kann man aber weiterhin zur Kirche und zum Pfarrheim gelangen. Der Gehsteig ist im Bereich der Baustelle abgesperrt und die Gartenstraße um etwa 85 cm verengt.
Der Glockenturm wird nach Plänen des Westersteder Architekten Ulrich Recker errichtet, der auch schon für den Bau des Pfarrheims und die Kirchenrenovierung verantwortlich gewesen ist. Die Gemeindemitglieder wurden bzw. werden u.a. durch Beiträge in verschiedenen Pfarrbriefen sowie einen Aushang im Vorraum der Kirche über das Projekt informiert. Im Pfarrsaal ist ein Architektenmodell zu besichtigen.
Je nach Witterungsverhältnissen sollen die Fundamentarbeiten noch in diesem Monat abgeschlossen sein. Es folgen: eine Umstellung des Bauzaunes, die Montage des Betonfertigteile, der Einbau der Glocken, außerdem Arbeiten an der Außenbeschichtung, dem Blitzschutz und der Elektrotechnik. Abschließend wird der Platz neu gepflastert. Falls das Wetter gnädig sein sollte, könnte des Bau Anfang Februar 2016 fertiggestellt sein.

Bisher hat die Herz-Jesu Kirche zwei Glocken. Eine dritte kommt jetzt für den neuen Turm hinzu. Wie berichtet, wurde sie am 12. Juni dieses Jahres in Gescher/Westfalen gegossen. Am Nachmittag des vierten Adventssonntages soll sie in einem feierlichen Gottesdienst der Vechtaer Weihbischof Heinrich Timmerevers weihen.

Es wird sich bei dem nun entstehenden Turm um einen Torturm mit Durchgang am Rande des Kirchengeländes handeln. Zahlreiche Glockentürme im Landkreis vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert folgen dieser Ammerländer Tradition, die somit jetzt fortgesetzt wird. Der Glockenturm von St. Petri steht zwar nach ostfriesischer Art mitten auf dem Kirchhof. Aber man vermutet zumindest, dass auch hier einstmals ein ammerländischer Torturm am Zugang zum Friedhof stand (vgl. auch Artikel zum Glockenturm von St. Petri).

Mehr über das Thema gibt es in dem neueren Mein-Westerstede-Artikel "Katholischer Weihnachtsbrief 2015"

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