Sonntag, 17. März 2024, 18:03 Uhr
Müll

BV Etzhorn: Bei „Oldenburg räumt auf“ wie immer dabei

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Sauberes Etzhorn durch viele Teilnehmer

Oldenburg Anfang März fand durch den Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) Oldenburg unter der neuen Leitung von Julia Lindner die 23. Aktion „Oldenburg räumt auf“ statt. Wir Etzhorner sind eigentlich von Anfang an dabei und haben die Aktion tatkräftig unterstützt.

In diesem Jahr wurde wieder am Freitag durch Schulen und Kitas etc. Müll gesammelt, am Samstag waren dann viele Einrichtungen und Bürgervereine unterwegs. Insgesamt ca. 8.000 Beteiligte, die fast 18 Tonnen Müll in Oldenburg sammelten.

Vorab muss dem engagierten Team vom AWB eine tolle Organisation bestätigt werden. Viel Aufwand bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung gehört zu einer so großen Veranstaltung dazu.

In Etzhorn waren wir dreißig Teilnehmer (davon zehn Kinder). Wir trafen uns zunächst zum Gruppenfoto auf dem Bouleplatz. Hier wurden die Teilnehmer mit Warnwesten, Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet. Die Sammelaktion war in den Etzhorner Straßen unterschiedlich erfolgreich, zuletzt waren jedoch zwanzig Müllsäcke gefüllt, zusätzlich einige sperrige Sachen. Seit Jahren gibt es in Etzhorn eine Person, die regelmäßig Beutel mit Kleintierstreu in den Gräben und öffentlichen Stellen entsorgt. Ein Unding, denn die Grüne Tonne steht dafür zur Verfügung!

Bei der Abschlussveranstaltung auf dem AWB-Gelände an der Wehdestraße fand die Abschlussveranstaltung statt. Es gab zur Stärkung verschiedene Suppen, Getränke und Kuchen. Jeder Teilnehmer bekam ein Los für die Tombola, es gab keine Nieten! Den Hauptpreis spendierte wieder das DER-Reisebüro und Birgit Kempermann übergab einem Osnabrücker Teilnehmer (zu Besuch in Oldenburg) einen Reisegutschein für drei Tage Cuxhaven.

Seit vielen Jahr unterstützt die Landessparkasse zu Oldenburg die Sammelaktion und stellt 10 Cent pro gesammeltes Kilogramm Abfall zur Verfügung. Die Gesamtsumme wurde an zwei soziale Einrichtungen während der Abschlussfeier überreicht. Dieses Jahr wurden als Spendenempfänger der „Oldenburger Kältebus“ der Johanniter, der im Winter als Hilfe für Obdachlose angeboten wird, und „Lichtblick e.V.“, der psychologische und psychosoziale Hilfe für Kinder krebserkrankter Eltern und deren Familien anbietet, ausgewählt.

Wie unser Vorsitzender Gustav Backhuß-Büsing in einem Oeins-Interview sagte, müsste es diese Veranstaltung eigentlich gar nicht geben, würde jeder Bürger auf seinen Müll achten und diesen nicht einfach achtlos wegwerfen. Besonders auffällig sind leider immer wieder die Raucher an den Bushaltestellen, die die Kippen nicht im vorhandenen Abfallbehälter entsorgen, sondern auf die Erde werfen. Schade!

Text: Gustav Backhuß-Büsing
Fotos: Heike Dexter/Sascha Stüber/Privat

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