Donnerstag, 17. Dezember 2015, 17:24 Uhr
Weihnachtsbetreuung / Binnenschiffer - Willkommensgrüße / Wasserstraßen

Ruhige Pendler mit 1000- Tonnen- Fracht

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Binnenschiffer auf der Fahrt von Brake über Oldenburg gen Westen

Oldenburg / Brake / Ammerland Alle Jahre wieder, - die Schipper mit ihren "Kähnen" durchfahren auch in der Adventszeit auf dem Küstenkanal geräuschlos quer durch Oldenburg, auf der südöstlichen Seite liegt Drielake, Osternburg, Hundsmühlen, gegenüber die  alte Stadt Oldenburg mit Moorhausen und Friedrichsfehn.
Hierbei gibt es drei Barrieren zu meistern: Die Eisenbahnbrücke beim Hauptbahnhof, die Hubbrücke am Damm in Oldenburg und die Schleuse in Osternburg.
Um das seelische Wohl der Schipper sorgt sich hier  die "Deutsche Seemanns- und Binnenschiffermission e.V.", die Mitglied des Diakonischen Werks der ev.- luth.Kirche in Oldenburg ist.
Im Bereich Unterweser arbeitet man eng mit der katholischen "Stella Maris" zusammen, beide  in einem weltweiten Netz ähnlicher Organisationen in nahezu allen größeren Häfen mit ihren Häusern zum Wohle der Seeleute. In unserer Heimat besonders im Unterweserbereich Nordenham, Elsfleth und Brake und schließlich Oldenburg mit seiner kleinen ehrenamtlichen Schar.
Die ev. Binnenschiffermission Oldenburg kann die Kanalfahrer zumeist nur kurz während des Schleusenganges  sprechen und Aufmerksamkeiten überreichen. Das sind zur Oster- und Weihnachtszeit kleine Tüten mit entspechenden Süßigkeiten und Mandarinen, zum Jahreswechsel auch mit einer kleinen Flasche alkoholfreien Sekts.
Es ist inzwischen wegen der großen Nachfrage auch Tradition geworden, die Nordwest- Zeitung und die Evangelische Zeitung an der Hebestelle mit auszulegen. Da es am Kanal kaum Kioske gibt, werden die Zeitungen gerne mitgenommen.
"Die Schipper sind immer wieder durch das Körbchen und die Zeitungen freudig überrascht,  - so etwas hätten sie auf ihren Routen nicht erlebt" sagt eine Angestellte der Hebestelle Schleuse Osternburg.
Während zur Zeit (Mitte Dezember) täglich rund 15 Motorkähne Oldenburg passieren, werden es Heilig Abend nur drei bis vier sein: Die in der Mehrzahl deutschen oder niederländischen Kapitäne fahren mit ihrem Motorschiff oder dem auf Deck mitgeführten PKW lieber nach Hause.
Was wird transportiert? Zumeist Schüttgut wie Kies und  Futtermittel, manchmal auch Schlick vom Flußbagger oder Schrott. Auch Container (Bild MS Hyperion) oder Stahlteile können dabei sein.
Die Motorschiffe fahren zumeist unter deutscher oder niederländischer Flagge, aufkommend auch Polen. Schipper und Matrose, manchmal auch Ehefrau und Hund, sind mit an Bord.

Schippern und Besatzung wünscht die ev. Binnenschiffermission "allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel".

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