Freitag, 15. Februar 2019, 21:38 Uhr
Kohlfahrt

"Die Geselligen" – Eigentlich dürfte es kein Grünkohl mehr geben!

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Benthullen / Harbern II / Jeddeloh II Man sieht sie jetzt häufig! Grüppchen mit aufgemotzten Bollerwagen ziehen fröhlich durch die Landschaft. Ziel ist eine Grünkohl-Station. Ist doch nach der Hochsommer-Dürre prophezeit worden: Die Grünkohlzeit wird kurz und teuer werden! Wir haben uns beim Verband vergewissert und die Aussage bekommen, für einen Seniorenteller wird es immer reichen! Das passt, wir befinden uns alle im letzten Drittel.

Alternativ gibt es zurzeit günstig das Wildschwein-Menü. Und das wissen die Viecher! Denn bei unserem Durchmarsch des Fuhrenkamper Waldes weit und breit keine Sau in Sicht. Unser Häuptling Gerold hat natürlich eine "fahrbare Tankstelle" geordert mit warmen Getränken, er weiß was guttut!

Wie geplant erreichen wir pünktlich die Gaststätte Litteler Krug in Littel. Nach kurzem Smaltalk unter Gerolds muskalischer Begleitung wird auch schon serviert. Alles reichlich, selbst das Grünkohl-Gemüse fehlt nicht! Zum Abschluss wie gewohnt wird etwas Süßes serviert.

Es soll auch ein Königspaar ermittelt werden. Die Karten werden gemischt und verteilt. Die Joker sind die Dame- und Königkarte. Es wird lebhaft, die "Dame" ist ermittelt und macht sich auf den Weg zum Ehrentanz. Und der König? Es wird ruhiger, aber Gerold wird nervös und fragt noch einmal: "Wer hat die König-Karte?"

Abseits im Saal steht ein Typ, der seine Karte verdeckt an seinem Tischplatz hat liegenlassen. Und dieser Typ gibt Gerold den Tipp, hinter dieser Karte verbirgt sich wahrscheinlich der gesuchte König – und richtig! Erleichtert ist Gerold und die Stimmung entspannt sich.

Doch dieser König – ein absoluter Nichttänzer – ziert sich zunächst den Ehrentanz anzutreten. Es wird eine musikalische Kurzversion vereinbart und los ging's! Geduldig hat die Königin alles über sich ergehen lassen müssen. Vielleicht gerechtfertigte Fußtritte vors Schienbein sind Gottseidank ausgeblieben.

Man sitzt noch eine Weile zusammen. Doch allmählich treffen die Familien-Taxis ein und der Saal lichtet sich. In der Hoffnung, dass es dieses Jahr eine bessere Grünkohl-Ernte geben wird und die Wildschweine sich stressfrei bewegen können, verabschiedet man sich.

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