Sonntag, 29. September 2019, 18:29 Uhr
Gemütlichkeit am Herdfeuer

Bi`t Füer und Gemütlichkeit

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Lönsabend 2019 an der Howieker Wassermühle

Howiek
Immer am 26. September eines Jahres findet der Löns-Abend – auch Bi`t Für-Abend genannt – an der Howieker Wassermühle statt. Dieser Abend wird vom Heimatverein Ocholt-Howiek ausgerichtet. Es handelt sich um einen reinen Männerabend. Schon früh am Nachmittag hat Adolf Hahn den Ofen im Bühnenhaus angeheizt, so dass beim Ankommen der Gäste  der Raum schon
etwas angewärmt ist. Wenn man am Abend den Weg zur Wassermühle sucht, dann fährt man entweder über die Karlshofer Straße oder man nimmt den Weg durch den Wärgen und dann entlang der Ollenbäke. Im September ist es schon etwas früher dunkel. Kommt man dem Wald 
an der Mühle näher, dann merkt man schon die heimelige Stille und Ruhe der Natur. Es ist bald so, als wenn die Natur erzählen würde. Dann aber bei der Ankunft am Bühnenhaus ist schon die
Wärme des Herdfeuers zu spüren. Im Bühnenhaus ist natürlich auch durch die anwesenden Heimatfreunde  spürbar Leben entstanden. Es wird erzählt und diskutiert aus früheren, aber auch aus den heutigen Zeiten.  Der 26. September, der Todestag von Hermann Löns, ist somit immer ein besonderer Tag. Hermann Löns ist am 26. September 1914 vor Reims gefallen . er war in Friedenszeiten nicht Soldat gewesen  - .  Aus diesem Grunde wurde durch die  Heimatfreunde schon in früheren Zeiten der Bi`t - Füer-Abend eingerichtet. So ist es auch nicht verwunderlich, dass an diesem Abend auch über Hermann Löns erzählt wird. Aus seinen Geschichten wird gelesen. In diesem Jahr hatte Friedrich Wilhelm Henning dieses wieder übernommen. Ach was Dr. Ries über Hermann Löns geschrieben hat, wurde vorgetragen.Während die Geschichten gelesen werden,  gilt immer wieder ein Blick dem Herdfeuer. Hermann Löns sagte einmal: Feuer ist Gesellschaft.
Allerdings wurde nicht nur über Hermann Löns gelesen und diskutiert, nein auch die alten Ocholer Originale lebten wieder auf.
Im Ofen glühen die Holzscheite vor sich hin,  einfach wunderschön und beruhigend. Zwischendurch wird auch mal ein Bier oder ein Söpke getrunken.Zur Stärkung ab es Würstchen.
( Epi und Schmunzelbrühe) Auch wurden Lieder gesungen. Die  musikalische Umrahmung hatte Werner Hoopmann übernommen.
Langeweile kommt hier nicht auf, denn immer und immer wieder wird erzählt
und wieder erzählt. So soll es ja auch sein, denn so wird Heimatgeschichte lebendig gehalten. Hoffen wir, dass diese schönen Zusammenkünfte noch lange -  lange erhalten bleiben. 

(Bilder von Bruno Garben)

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