Mittwoch, 04. Juli 2018, 17:09 Uhr
Sich für die Heimat einsetzen

Vereinsmitglieder renovieren die Festscheune an der Wassermühle

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Heimatarbeit und ehrenamtliche Helfer

Ocholt-Howiek
Pfingsten ist noch nicht lange her, da ruft die Arbeit wieder. Unser
Heimatfreund und Arbeitsorganisator für Einsätze an der Wassermühle rief jetzt erneut zum Einsatz. Was liegt denn nun schon wieder an?  Ja, der Vorstand hatte beschlossen, daß die große Feierscheune an der Wassermühle  in diesem Jahr renoviert werden soll. Das Fachwerk bzw. das ganze Holz  am Gebäude sollte gestrichen werden. Auch neue Dachgossen sind vorgesehen. Die älteren Vereinsmitglieder sagten zu, und so wurde als Termin  der  3. Juli 2018  festgemacht. Schon in der Frühe  sollte es losgehen. Wie gesagt, es war ein wunderschöner Sommertag mit viel sonne und blauem Himmel. Wir haben unsere Räder geschnappt und sind dann in luftiger Kleidung in Richtung Wassermühle gestartet. Da die Karlshofer Straße schlecht befahrbar ist, sind wir durch den Wärgen geradelt. Hasen und Rehe waren noch auf den Wiesen  zu sehen. Außerdem roch es überall nach frischem Heu. Die Brücke über die Ollenbäke war allerdings noch nicht erneuert, aber wir konnten mit unseren Rädern an das andere Ufer und dann auf dem Spazierweg zur Wassermühle. Dort angekommen war schon gute Stimmung. Alle eingeladenen Kräfte waren gekommen, die Arbeitseinteilung erfolgte, und dann ging es auch schon los. Farbe und Pinsel wurden verteilt, Hans-Hermann Schulte hatte seinen Schlepper mit Arbeitsbühne
vorgefahren, und dann wurde gepinselt. So konnten wir in luftiger Höhe immer mit der Sonne das Holz gut bearbeiten. Andre Heimatfreunden waren bereits dabei die alten Dachgossen abzubauen. Weitere Kräfte waren damit beschäftigt das Dach von Unrat und Laub zu befreien, Für alle war genügend Arbeit da. Einige Handwerker machten sich bereits an die Arbeit um die neuen Dachgossen vorzubereiten. Dann kam der laute Schrei!!  -FRÜHSTÜCK -. Im Bühnenhaus war der Frühstückstisch reichlich gedeckt. Hildegard Hahn hatte an alles gedacht.

Nach der Stärkung wurde wieder weitergearbeitet. An diesem Morgen wurde schon viel geschafft. Nachmittags haben dann einige Heimatfreunde den Einsatz fortgesetzt. Allerdings , so war zu vernehmen, wird wohl nochmals ein größerer Einsatz erfolgen müssen. Der Heimatverein hat auf dem Gelände an der Howieker Wassermühle einige Gebäude. Es gibt hier immer etwas zu tun, ohne Arbeit werden wir wohl niemals sein. Aber, die Gemeinschaft  stärkt, und das ist uns sehr wichtig. Es wird zwar viel gearbeitet, aber es wird auch sehr viel  erzählt, Witze werden zwischendurch  von Ernst erzählt  usw. usw. Wie heißt es doch so schön:
Tohopholen un Tohophören  dat is dat wichtigste. Natürlich ok us Moderspraak.

Es ermuntert schon ,wenn man bei der Arbeit an der Wassermühle fast nur unsere plattdeutsche Sprache  spricht bzw. hört. Und dann kommt wieder der Spruch zum Tragen:  Wer Platt kann, der kann mehr.

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