Montag, 07. Dezember 2015, 09:31 Uhr
Ehrenamt fördern / Katastrophenschutz

Haushalt 2016: Politik stärkt das Ehrenamt im THW

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Bereits mit dem Nachtragshaushalt 2015 wurde das THW gestärkt. Im Etat für 2016 sind nochmals Verbesserungen zur Förderung des Ehrenamtes im THW vorgesehen.

Ammerland / Berlin Der Einsatz für die Flüchtlingshilfe hält das THW seit Monaten in Atem, dabei stehen sowohl logistische Maßnahmen bei der Errichtung von Notunterkünften, Führungsunterstützung oder Transportleistungen im Mittelpunkt. "Dieser Einsatz ist bereits einer der fordernsten und lagwirigsten Einsätze in der Geschichte des THW," betont der Ortsbeauftragte des THW-Westerstede, Heiner Mansholt. Dieser Herausforderung wurde der Bundestag im Nachtragshaushalt 2015 bereits gerecht. Insgesamt 19,4 Millionen Euro stellt der Bund zur Verfügung, um den Einsatztitel des THW zu verstärken. "Aus diesen Mitteln werden alle Einsatzkosten im Rahmen der Flüchtlingshilfe in 2015 getragen," so Mansholt. Hierzu gehörten neben den Kosten für die Einsatzfahrzeuge und Einsatzmittel des THW, auch die Helferkosten inklusive der Beträge für die Erstattung an die Arbeitgeber für die Freistellung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mansholt betont hierbei:"Damit werden sowohl die Länder,
Kommunen und Hilfsorganisationen, die das THW zur Unterstützung angefordert haben, entlastet!" Bereits gestellte Abrechnungen würden nun zurückgezogen. Durch Anforderer geleistete Zahlungen würden zudem rückerstattet.

"Es ist absehbar, dass uns die Flüchtlingshilfe auch über den Jahreswechsel beschäftigen wird," so der Westersteder Ortsbeauftragte weiter. Dieser Herausforderung werde der Bundeshaushalt 2016 durch eine weitere Verstärkung der Mittel zur Förderung des Ehrenamtes im THW gerecht.

So erhält das THW insgesamt 208 neue hauptamtliche Stellen auf allen Ebenen, die zu Entlastung der Ehrenamtlichen in Ausbildung, Verwaltung und Wartung von Fahrzeugen und Geräten beitragen sollen. Der Beschaffungsstau beim THW soll zudem durch zusätzliche Mittel in Höhe von sechs Millionen Euro angegriffen werden. Besonders wichtig ist aber die Erhöhung der sogenannten Selbstbewirtschaftungsmittel der Ortsverbände um acht Millionen Euro. "Dieses Geld steht den Ortsverbänden zur Verfügung, um die Kosten für die Wartung der Ausstattung, den Betrieb der Liegenschaften oder die Ausbildung vor Ort zu finanzieren," erklärt Heiner Mansholt. Damit komme das zusätzliche Geld direkt den ehrenamtlichen Kräften auch im Ammerland zu Gute. "Die Entscheidung zur Stärkung des THW ist überparteilich gefallen. Beteiligt daran waren auch die Bundestagsabgeordneten aus unserem Wahlkreis, die sich damit besonders für das Ehrenamt THW eingesetzt haben," betont Mansholt abschließend.

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