Donnerstag, 24. September 2020, 22:08 Uhr
Tierheim

BV Etzhorn spendet an das Tierheim Oldenburg

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Oldenburg Nach der großzügigen Spende an die Oldenburger Tafel von eintausend Euro beschloss der Vorstand des Bürgerverein Etzhorn das Tierheim Oldenburg mit einer Spende von fünfhundert Euro zu unterstützen. Durch die sehr positive Mitgliederentwicklung und den coronabedingten beschränkten Ausgaben gestaltet sich die Kassenlage des Bürgervereins sehr gut.

Bei der Scheckübergabe bekamen wir aufgrund des Spendenbetrages vom sichtlich überraschten Tierheimleiter Dominic Köppen bei einem Rundgang beim sehr gepflegten und großzügig angelegten Domizil an der Nordmoslesfehner Straße einen beeindruckenden Einblick. Beim Tierheim, (elf engagierte Beschäftigte davon drei Auszubildende) sind in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie die Einnahmen besorgniserregend mit ca. € 100.000 weggebrochen.

Dabei lobte Dominic Köppen die Oldenburger, die nach einem NWZ-Artikel nicht lange zögerten und dem Heim, in dem u.a. 30 Hunde und 180 Katzen untergebracht sind, mit Spenden halfen. Immerhin entstehen dem Tierheim täglich Kosten von annähernd € 900. Spenden an das Tierheim auf das Konto DE 35 2802 0050 2181 9404 01 sind immer willkommen. Man kann aber auch die in den Supermärkten aufgestellten Körbe für Futterspenden gerne auffüllen. Sh. auch Tierheim Oldenburg www.tierheim-ol.de.

Und noch ein paar interessante Zahlen:

Jährlich werden ungefähr 1.800 Tiere vermittelt. 2/3 der Tiere kommen als Fundtiere ins Tierheim (werden auf schlimme Art und Weise ausgesetzt) und 1/3 werden im Tierheim z.B. aus gesundheitlichen Gründen abgegeben. Das Tierheim finanziert sich aus 1/3 Zuschüsse der Stadt Oldenburg, 1/3 Einnahmequellen (die durch Corona fast vollständig weggebrochen sind) und 1/3 durch Spenden. Besonders schmerzlich stellt Dominic Köppen heraus, dass durch Corona das Sommer- und Lichterfest nicht stattfinden kann und damit wichtige Einnahmequellen verloren gehen. Mit Stolz und erfreut bezifferte er die ehrenamtlichen Helfer bei den Festen auf 120, ohne diese Engagierten können solche Veranstaltungen im Tierheim gar nicht durchgeführt werden.
 

Text: Gustav Backhuß-Büsing

Fotos: Heike Dexter

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