Montag, 02. September 2019, 13:35 Uhr
Bahn / ÖDP / Nordwestbahn

ÖDP fordert Investitionen und kritisiert NWB

606
0
 

Die ÖDP Niedersachsen fordert vom Bund massive Investitionen in die Bahn. Weiterhin kritisieren die betroffenen Kreisverbände die Nodwestbahn.

Oldenburg / Wilhelmshaven / Vechta-Kreis Die verkehrspolitische Sprecherin der ÖDP, Eva-Maria Kastell und der Landesvorsitzende Carsten Krehl fordern in einem offenen Brief an Bundesministerin Schulze massive Investitionen in die Schiene. " Eine Verkehrswende ist nur durch erhebliche Verlagerung von Personen und Güterverkehr auf die Schiene möglich", so Krehl. 

In einem auf der Seite des Bundesumweltministeriums veröffentlichten Beitrag gibt Schulze zu, dass ‘Deutschland beim Klimaschutz hinterherhinkt‘.

Kastell und Krehl stellen ihr dazu folgende Fragen:

Wann wollen Sie mit der Umsetzung beginnen?
Welche Auswahlkriterien spielen für Sie die größere Rolle?
Ist Verkehrsminister Scheuer in Ihre Projektrealisierung eingebunden?

"Ich glaube, dass wir einer Meinung sind, wenn wir feststellen, dass ein ‚weiter so‘ keinesfalls geschehen darf.
Es darf einfach nicht an Kosten und angeblich nicht vorhandenen Geldern scheitern.
Wir haben im ersten Halbjahr einen Überschuss von mehr als 45 Milliarden Euro Steuergelder erzielt. Geld, welches sicherlich bestens in die Sanierung des Schienennetzes investiert wäre, wovon alle Bürger/-innen partizipieren könnten.
Statt also immer mehr Bahnverbindungen abzuschaffen, sollte sich die Bundesregierung dazu durchringen und einen großen Schritt in genau die andere Richtung tun:
die längst überfällige Sanierung von Zügen und bestehender Gleisen massiv vorantreiben, 
stillgelegte Gleise und abgeschaffte Bahnverbindungen reaktivieren, benötigtes Personal einstellen und entsprechend entlohnen. " so Kastell. 

In Zusammenhang mit dem offenen Brief kritisiert der Landesvorsitzende, Carsten Krehl, der auch gleichzeitig Vorsitzender des Kreisverbandes Diepholz / Vechta ist, die Ankündigung der NWB Zugverbindungen zu streichen, weil man zu wenig Personal habe. 
"Aus klimapolitischen Gründen sollen mehr Menschen Zug fahren. Die Zahl der Verbindungen abzubauen ist ein falsches Zeichen. Es ist Aufgabe des Arbeitgebers Nodwestbahn, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen, um genug Personal zu haben und es ist Aufgabe der Politik genügend Gelder für den öffentlichen Nahverkehr zur Verfügung zu stellen! ", so Krehl. 

Fotos (c) Carsten Krehl

Leserkommentare (0)

Melden Sie sich bitte an um einen Kommentar abzugeben.
Passwort vergessen

Artikel schreiben



Bitte warten...
Schon registriert?
Melden Sie sich hier an! Passwort vergessen Anmelden
Noch nicht mit dabei?
Registrieren Sie sich hier! Registrieren

Feedback

Sie haben einen Fehler entdeckt oder einen Verbesserungsvorschlag? Schreiben Sie uns!

Suchen in der N@chbarschaft

Der Autor