Donnerstag, 19. September 2019, 10:02 Uhr
Friday for Future

Gemeinsam Friday for Future

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Gemeinsam Friday for Future am 20.09.2019

Varel Vom Grundgedanken her sind Demonstrationen für einen guten Zweck etwas sehr gutes. Was ich jedoch nicht verstehe, ist dieser Hype, welcher erst durch eine 16 jährigen Schwedin  entstanden ist, die jetzt durch die Welt fliegt, um auf die Klimaprobleme Aufmerksam zu machen. Wie Co2 Neutral ist die kleine Greta nach Amerika gekommen? Jetzt hat sie auch noch ein Buch herausgegeben, wofür Papier hergestellt werden musste.

 

Jeder von uns sollte erstmal bei sich anfangen, statt mit der Masse mitzugehen. Wie kommen all die Jugendlichen zur Schule? Wie viele lassen sich von den Eltern mit großen Fahrzeugen zur Schule bringen oder fahren selbst mit dem PKW dort hin?

Wenn ich, wie jetzt in meinem Urlaub, sehe wie zugeparkt die Breslauer und Stettiner Straße ist, kann von Klimaschutz nicht die Rede sein. Hinzu kommt der ganze Müll von den Fast Food Restaurants, bei denen immer noch das Essen in Papier mehrfach verpackt wird und die Internet Sucht. Egal wo man hinschaut, laufen die Leute (auch Erwachsene) mit dem  Smartphone in der Hand durch die Gegend, um sich über die Sozialen Medien auszutauschen oder Musik per Streaming anzuhören mit einem Kaffee-To-Go. Daheim eben noch Online Spiele spielen und Videos von bekannten Anbietern streamen.

Des Weiteren sei noch bitte die Frage erlaubt, was mit den ganzen Pappschildern nach der Demo geschieht? Auch das ist unnötiger Müll.

 

Frage: Wie Klimaneutral sind all diese Internetdienstleistungen? Schon mal darüber nachgedacht? Klima und Umweltschutz fängt bei jedem selbst an. Man kann sich nicht über die Plastiktüten im Supermarkt beschweren und nach einem gesetzlichen Verbot schreien, wenn man zugleich mit einem SUV zum nächsten Supermarkt fährt, der nur ein paar hundert Meter entfernt ist. Oder besser noch, seine Einkäufe komplett über das Internet tätigen. Wurde auch schon mal darüber nachgedacht, welche Kosten diese Aktionen verursachen? Die Lehrer werden von uns Steuerzahlern bezahlt. Warum wird nicht an Sonntagen bei schönem Wetter demonstriert, wenn in Dangast Verkehrschaos herrscht? Des Weiteren kann auch darauf Aufmerksam gemacht werden, wie oft Rad- und Gehwege von Fahrzeugen zugeparkt sind, und Rücksichtlose Autofahrer auf Behindertenparkplätze parken. Warum werden die Laubbläser nicht verboten, die viel Lärm verursachen und mitunter mit verantwortlich für das Insekten sterben sind.

 

Aber von all den Problemen vor der eigenen Türe möchte keiner etwas wissen, dabei fängt es eben vor dieser an, etwas bewirken zu können.

 

Von daher mein Appell an all Diejenigen, die sich für den Klimaschutz einsetzen möchten:

 

-          das Auto öfter stehen lassen (Kleinwagen statt SUV)

-          unnötigen Müll vermeiden (Tragetaschen, Plastikflaschen, Fast-Food-Verpackungen)

-          kein Kunstrasen

-          weniger Kosmetik verwenden

-          weniger Strom verbrauchen (Computer, Smartphone, etc.)

-          nicht jedes Jahr die neusten Klamotten kaufen

-          es muss nicht immer das neuste Handy sein

-          weniger in den Urlaub fliegen

-          u.v.m

 

Mit diesen paar Regeln kann schon sehr viel erreicht werden.

 

Aber Interessant ist auch dem Bericht zu folge vom 08.06.2019 in der NWZ-Online Ausgabe, dass unser Herr Bürgermeister die Schüler und Erwachsenen für ihren Einsatz für den Klimaschutz lobte. Fährt selbst aber als Dienstwagen einen Audi A6 mit 4 Litern Hubraum und Privat einen VW Tiguan (SUV). Sehr vorbildlich.

 

Auch hier stellt sich die Frage, wie Umweltfreundlich unsere Politiker sind.

 

Mein Beitrag zum Klimaschutz besteht u. a. dadurch, dass ich alle meine Einkäufe mit dem Rad erledige. Neuer PC, Handy etc. wird erst gekauft, wenn das alte Gerät defekt ist. Das Auto habe ich nur, um nach Oldenburg zur Arbeit zu kommen. Zudem handelt es sich um einen Kleinwagen. Man kann nicht komplett auf Plastik verzichten, denn unzählige Produkte werden aus diesem Material hergestellt. Ob Computer, Fernseher, Lebensmittelverpackungen, etc. Ein bewussterer Umgang kann jedoch dazu beitragen, dass es weniger wird.

Es gilt der Grundsatz: Angebot und Nachfrage. Und solange z. B. die Nachfrage nach Plastikflaschen vorhanden ist, werden diese auch hergestellt.

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