Mittwoch, 08. September 2021, 16:16 Uhr
Neues aus Schilda

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Die SWV Soziale Wählergemeinschaft Varel/Friesland zum Zustand des Waldstadions

Varel Neues aus Schilda
 
Das Waldstadion oder die unendliche Geschichte
 
 
Die Soziale Wählergemeinschaft Varel/Friesland hat sich die Erhaltung des Waldstadions, mit den dazugehörigen Flächen, ebenso auf die Fahnen geschrieben, wie den Erhalt des Tivoli und des Geländes an der Weberei.
 
Nun hatten wir zuerst den Eindruck, es würde sich beim Erhalt, sprich der Sanierung des Waldstadions, endlich etwas tun. Die Zeit dafür war nach der jahrelangen Vernachlässigung
des Auftrages den die Stadt diesbezüglich hatte wohl schon überreif.
 
In einem Interview mit der NWZ erklärte der Bürgermeister, Herr Wagner nun, was er denn alles so Wichtiges an Arbeiten in die Wege geleitet hat und erwähnte auch den hierfür gewährten finanziellen Rahmen.
 
Bei näherem Hinsehen jedoch ergibt sich ein anderes Bild. Geplant war die Sanierung der Tribüne, die Überarbeitung der sanitären Anlagen in einen benutzbaren Zustand, das in Ordnung bringen der maroden Fangzäune und letztendlich sollte der Rasen des Stadions in einen bespielbaren Zustand gebracht werden.
 
Wie die Klare Kante dies in ihrem Artikel bereits erwähnte gab es für die Erledigung all dieser Arbeiten einen komfortablen Zeitrahmen. Die Fangzäune sind wohl erneuert und die Tribüne wurde gepflastert.
Die Frage ist allerdings, warum die Bänke immer noch nicht wieder stehen. Wie gesagt, Zeit war hierfür genug. Folglich gibt es jetzt in der Zwischenzeit nur Stehplätze.
 
Geradezu ein Schandfleck ist der immer noch sehr schlechte Zustand der sanitären Anlagen.
Die Toiletten einer Einrichtung sind in der Regel ihre Visitenkarte. Diese Visitenkarte allerdings möchte wohl niemand seinen Gästen überreichen. Der fehlende Wille der Stadt, hier zeitnah Abhilfe zu schaffen, ist auch für die Stadt Varel eine schallende Ohrfeige.
 
Zu guter Letzt noch der neue „Rasen“. Ich lass dieses Wort für dieses Etwas einfach mal so stehen. Wie sollen wir diese Wiese denn sonst auch nennen. Einem gerupften Huhn nicht unähnlich präsentiert sich hier ein Etwas, welches jeder Beschreibung spottet. Die Bilder, die hier gemacht wurden, sprechen Bände.
 
Ist die Stadt Varel nicht in der Lage gewesen, eine entsprechende Aufsicht über die zu erledigenden Aufgaben zu gewährleisten. Wenn, wie Herr Wagner es erklärte, er diese Angelegenheit zur Chefsache machen wollte, ist das Ergebnis ein Schlag ins Gesicht.
 
Die Frage, die sich nun stellt ist, war das Ganze Unfähigkeit, oder Vorsatz. Auch kommt uns der Gedanke, es sollten eventuell Fakten geschaffen werden, das Stadion in einem Zustand zu belassen, der einen eventuellen Verkauf der Flächen begünstigt.
 
Wie uns bekannt wurde, war Herr Wagner schon vor dem Interview über diesen Vorgang hinreichend informiert. Um es vorsichtig zu formulieren, standen dann die von Herrn Wagner geäußerten Aussagen hierzu und die subjektiv wahrgenommene Selbstbeweihräucherung seiner Person im umgekehrten Verhältnis zu den bekannten Tatsachen. Man nennt dies im Volksmund Schwindeln.
 
Dem Versuch das Gelände durch dilettantisch durchgeführte oder unterlassene Renovierungsmaßnahmen verkaufsreif zu machen, werden wir entschieden entgegentreten.
Wir fordern die Stadt Varel auf, die besprochenen und angesagten Erhaltungsmaßnahmen unverzüglich durchzuführen, um den Spielbetrieb wieder gewährleisten zu können.


SWV Soziale Wählergemeinschaft

Der Vorstand

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