Dienstag, 21. Februar 2017, 12:32 Uhr
Umgehungsstraße

Asphalt statt Natur

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CDU jetzt plötzlich bürgernah? Umgehungsstraße ist überflüssig!

Varel / Bockhorn / Neuenburg Mit unübersehbarer Unterstützung der NWZ fordert die CDU Varel Tempo beim Planen und Bauen einer Umgehungsstraße.
Mit dümmlichen Attitüden wie „Das Land plant, der Bund zahlt“ glaubt man, bei Bürgerinnen und Bürgern Zustimmung zu gewinnen.
Für wie dumm hält man uns eigentlich? Zahlmeister für „politische Höhenflüge“ sind stets die Bürger gewesen!
Doch, so hoffen wir wenigstens, werden diese langsam wach und lassen sich nicht mehr alles gefallen.
Die jüngere Vergangenheit in Varel hat doch gezeigt, welchen Stellenwert CDU (und SPD) der Bürgermeinung beimessen und wie man in der Bürgervertretung mit der Opposition umgeht.
Vor diesem Hintergrund ist die Forderung des Hergen Eilers nach einem Bürgerentscheid wahre Heuchelei!
Wir fragen uns, wie lange Vareler Bürgerinnen und Bürger sich diese „Augenwischerei“ nach schweigend mit ansehen wollen. Die Mehrheitsparteien sind auf dem Wege, den zwei Hauptrouten durch die Stadt (B 437 und Oldenburger Straße) eine dritte hinzuzufügen.

Schon jetzt könnte man durch kluge Verkehrsführung die Oldenburger Straße entlasten und alle Durchgangsverkehre Ost – West über die B 437 zur A 29 leiten. Eine „Überlastung“ der B 437 wird den Bürgern eingeredet. Sie ist unbewiesen!
Zwei Drittel des dortigen Kfz-Verkehrs ist innerörtlichen Ursprungs, d.h., er wird auch nach dem Bau einer Ausweichstrecke dem Stadtzentrum erhalten bleiben. Hier sollte sich die Stadt mal von guten Stadtplanern beraten lassen.
In anderen Regionen unseres Staates (z.B. Bayern) neigt man eher zu Tunnellösungen als zu Umgehungsstraßen.
Von dieser gesunden und verantwortungsvollen Einstellung zu den Werten von Natur und Umwelt ist hier im Norden wenig zu spüren.
Übrigens: Die B 437 berührt kaum Wohngebiete, während eine geplante Nord-Ost-Umgehung fast ausschließlich Wohngebiete und Hafenidylle berührt – und Natur unwiederbringlich vernichtet!
Bürgerinnen und Bürger: Nachdenken und zu Wort melden!

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