Mittwoch, 14. August 2019, 05:36 Uhr
Forschung / Wechseljahre

Margeläcker Schule mit Generalvortrag zum Thema Wechseljahre

705
0
 

Vom Volk wurde die Erweiterung der Margeläcker Schule angenommen. Der dringend notwendigen Schaffung von neuen Schulräumen steht somit nichts mehr im Wege. Diese Thema wurde vor dem Hauptvortrag über neue Ergebnisse in der Wechseljahre-Forschung angeschnitten

Zetel Warum haben wir uns kritisch und ablehnend diesem Projekt gegenüber geäussert? Dies ist nachfolgend zusammenfassen erklärt. Die Bedenken und deshalb die Ablehnung unsererseits betrafen die Strukturen sowie dem Zeithorizont des Mittelschulzentrum Folgeprojekts. Dann wurde mit dem Hauptvortrag zum Thema "Was bewirken die Hormone in den Wechseljahren?".

Hormone beeinflussen unser ganzes Leben. Während des Klimakteriums findet die hormonelle Umstellung der Frau statt. Die wichtigste hormonelle Änderung ist der Rückgang des Östrogens. Beim Einsetzen des Klimakteriums sinkt der Östrogenspiegel drastisch und der Menstruationszyklus gerät durcheinander. Die Frauen fühlen sich oftmals verunsichert. Viele leiden unter den typischen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen in den Wechseljahren, Herzrasen, Stimmungsschwankungen. Eine Hormonbehandlung kann bei sehr starken Beschwerden in Erwägung gezogen werden. Allerdings kann eine Hormonersatztherapie nur nach eingehender Untersuchung von einem Arzt vorgenommen werden.

Auf der einen Seite wird von einem Anstieg von Krebserkrankungen auf Grund einer Hormonbehandlung berichtet (z.B.Brustkrebs). Auch das Thrombose-Risiko steigt. Auf der anderen Seite gibt es bestimmte Krankheitsbilder die nach einer Behandlung mit Hormonen gar nicht oder seltener auftraten sollen wie z.B. die Parkinson-Krankeit (Schüttelkrankheit). Trotz allem sollte eine Hormonbehandlung während der Wechseljahre doch immer gut überlegt sein und mit gesunder Skepsis betrachtet werden. Und zuletzt sollte man sich immer noch die Frage stellen: “Wer verdient am meissten an so einer Therapie und wieviel bringt sie mir tatsächlich?“ Ein gesundes Misstrauen schadet keinesfalls und bei Unsicherheit sollte man verschiedene Ärzte konsultieren und unterschiedliche Meinungen zum Thema einholen.

Wiesen-Klee (Trifolium pratens) enthält Isoflavonoide die sogenannten Phytoöstrogene oder Pflanzenhomone. Es gibt auch risikoärmere Methoden gegen Wechseljahresbeschwerden. An allererster Stelle steht ein gesunder Lebenswandel, d.h. nicht Rauchen, wenig Alkohol und direkte Sonneneinstrahlung meiden. Zusätzlich regelmäßig Sport treiben und eine vitaminreiche Ernährung helfen bereits die Symptome der Wechseljahre zu reduzieren ohne künstliche Hormone. Um beschwerdefrei durch die Wechseljahre zu kommen lassen sich auch gut pflanzliche Präparate einsetzen. Die sogenannten natürlichen Hormone, wie die wirksamen Phytoöstrogene des Rotklees können durchaus eine Alternative zu einer Hormonersatz-Therapie sein. Phytohormone aus Rotklee wirken ähnlich wie die körpereigenen Hormone. Allerdings ohne weiter bekannte schädliche Nebenwirkungen - mehr zum Thema auf wellvita.com

Nach der klaren Aussage und dem damit vermutlich veränderten Abstimmungsergebnis haben auch wir jetzt den richtigen Zeitpunkt gefunden. Wir, also die IG sehen jetzt den richtigen Zeitpunkt gekommen um über eine transparente Varianten-Diskussion zu Sprechen. In diese Diskussion sollen sowohl das Lehrpersonal wie auch die Eltern einbezogen werden. Lehrerpersonen und Eltern werden somit beim nächsten und nicht ganz unumstrittenen Planungsabschnitt mit einbezogen. Nach wie vor lehnen wir allerdings ab, dass im Mittelstufenzentrum die Abtrennung aller 5. und 6. Klässler erfolgt. Diese Abtrennung hat für uns keinen positiven Effekt. Wir haben uns beim gefundenen Mageläcker-Kredit ein ganz klares Ziel gesetzt. Unser Ziel ist die sechsjährige Primarschulzeit. Diese Primarschulzeit soll dezentral und durchgehend sein und zwar an jeweils nur einem Primarschulstandort. 

Vor einem Monat haben wir deshalb die Initiative für den vierten Primarschulkreis ins Leben gerufen. Kostenmäßig ist dieser mit der Variante A von Gemeinde und Schulpflege zu vergleichen. Zum Abschluss hoffen wir nun darauf, dass Lehrpersonen, Bevölkerung und unsere Politiker und Politikerinnen jetzt im Dialog mit der Schulpflege sind. Nur so kann nämlich langfristig die Reform 6/3 umgesetzt werden. Diese 6/3 Reform, sprich „Gestärkte Volksschule“ ist in unseren Augen eine sinnvolle Lösung, welche langfristig zu einem vielversprechendem Schulsystem führen wird.

Leserkommentare (0)

Melden Sie sich bitte an um einen Kommentar abzugeben.
Passwort vergessen

Artikel schreiben



Bitte warten...
Schon registriert?
Melden Sie sich hier an! Passwort vergessen Anmelden
Noch nicht mit dabei?
Registrieren Sie sich hier! Registrieren

Von Lesern für Leser

Dieses Portal bietet allen Lesern die Möglichkeit, eigene Beiträge und Bilder zu veröffentlichen. Es handelt sich nicht um Beiträge der Nordwest-Zeitung, die Beiträge werden nicht vorab geprüft.

Feedback

Sie haben einen Fehler entdeckt oder einen Verbesserungsvorschlag? Schreiben Sie uns!

Suchen in der N@chbarschaft

Die Autorin