Das Wunder von Hannover
Eigentlich bringen Spieler von Hannover 96 den Teilnehmern des NWZ-Bundesliga-Trainers keine Freude. Und plötzlich gewinnt die Mannschaft mit 4:0, und zwei der Helden des 14. Spieltags heißen Kenan Karaman und Uffe Bech.
Oldenburg / Nachbarschaft
Ungewohnte Gäste begrüßt der Club der besten Spieler am 14. Spieltag zu seiner Spielerehrung: Die Hannoveraner Kenan Karaman und Uffe Bech verbuchten beim NWZ-Bundesliga-Trainer jeweils 14 Punkte, obwohl sie mit 40 (Karaman) bzw. 18 (Bech) Zählern bislang nicht gerade zu den Top-Kandidaten gehört hatten. Aber ein 4:0 gegen Ingolstadt und gute individuelle Leistungen ließen die nicht gerade erfolgsverwöhnten Hannoveraner jubeln - und mit ihnen die Teilnehmer, die Bech und Karaman in ihrem Kader haben.
Die beiden 96er waren aber nicht die einzigen Top-Spieler, die normalerweise eher in niedrigeren Gewässern fischen. Lediglich Pierre-Emerick Aubameyang, Thomas Müller und Yunus Malli gehören zur Créme de la Créme. Fabian Johnson, Nadiem Amiri, Ivo Ilicevic und Gonzalo Castro waren am 14. Spieltag stark, haben ihre Trainer bislang aber eher selten glücklich gemacht.
Glückliche Trainer hat Franco di Santo beim NWZ-Bundesliga-Trainer bislang nicht. Fast ein Drittel aller Teilnehmer hat den Ex-Werder-Stürmer im Kader - die 38 Punkte, die er dafür zurückgab, sind aber mit Abstand das Schlechteste, das einer der 20 beliebtesten Spieler (5 pro Position) erbracht hat. Lediglich Daniel Ginczek vom VfB Stuttgart hat mit 47 Zählern auch noch nicht den Vogel abgeschossen - er ist allerdings auch schon seit Wochen verletzt.
Am Wochenende waren es wieder nur 4 Punkte für di Santo. Der ursprünglich als sein Sturmpartner in Bremen eingeplante Anthony Ujah hingegen kann sich über seine Saison nicht beschweren: Dem Abstiegsgespenst zum Trotz ist der Nigerianer mit 98 Punkten fünftbester Stürmer in dieser Saison. In einer ganz eigenen Liga spielt hier hingegen Pierre-Emerick Aubameyang. 168 Punkte sind der Bestwert der bisherigen Saison - und ein Stoppschild scheint nicht in Sicht. Seine Trainer werden noch viel Freude an ihm haben - vorausgesetzt, die Füße tragen ihn weiterhin...
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