Montag, 20. März 2017, 14:24 Uhr
Bundesliga-Trainer / Fußball / Werder Bremen

Werders Österreicher schlagen Österreichs Leipzig

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Nord gegen Ost, Champions-League- gegen Abstiegskampf, Tradition gegen Retorte, Österreich gegen Österreich: Werder Bremen gegen Leipzig hatte viele Etiketten. Dass ausgerechnet Österreicher das Spiel für den vermeintlich Schwächeren entschieden, zeugt von feiner Ironie. Spieler des Spieltags war jedoch ein anderer...

Oldenburg / Nachbarschaft An einem Spieltag wie diesem, an dem die Tormaschinerie ins Stocken geriet, konnte es nur einen Gewinner geben: Anthony Modeste vom 1.FC Köln. Seine drei Treffer verhalfen dem FC zu drei Punkten und seine 22 Punkte ließen seine Besitzer beim NWZ-Bundesliga-Trainer vor Freude strahlen. Damit steigt der Franzose wieder zum bislang besten Bundesliga-Spieler der Saison auf, ein Punkt besser noch als Robert Lewandowski.

Und einen zweiten Spieltags-Gewinner gab es auch noch (wenngleich etwas außer der Reihe): Österreich! Die Alpen-Republik spielt zwar nicht in der Bundesliga, einige Landsleute aber sehr wohl - und zudem mischt ein umtriebiger österreichischer Getränkehersteller munter mit im deutschen Profifußball: RB Leipzig wird de facto aus Fuschl am See gesteuert. Und genau diese beiden Komponenten - Österreichische Wirtschaftsmacht und österreichische Fußballer - trafen am Wochenende aufeinander.

Der Ausgang überraschte - nicht nur, wenn man dem Allgemeinplatz "Geld schießt Tore" Bedeutung beimisst: Werder Bremen, abstiegsbedrohter und finanziell gebeutelter Nordclub, schlug den Tabellenzweiten aus Sachsen mit 3:0 - durch drei Tore von Österreichern: Zlatko Junuzovic, Florian Grillitsch und Florian Kainz trafen ins Schwarze und kickten RB Leipzig aus dem Weserstadion wie eine alte Red-Bull-Dose.

Auch die Teilnehmer am Bundesliga-Trainer, die auf die drei Bremer setzten, dürften sich über deren Punkteausbeuten gefreut haben: Junuzovic: 13 Punkte, Grillitsch: 10 Punkte, Kainz: 8 Punkte. Ansonsten waren nicht viele Punkte zu vergeben, da auch nicht viele Tore erzielt wurden. Nur 13 Spieler verbuchten für ihre Besitzer mindestens 10 Punkte.

Achtung, Länderspielpause: Es folgt eine elftägige Unterbrechung des Bundesligageschehens. Erst am Freitag, 31. März, geht es weiter.

Dieser Artikel gehört zur Aktion: Bundesliga-Trainer

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