Donnerstag, 22. März 2018, 18:37 Uhr
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Edeka-Betriebsführung, Bürgerverein Etzhorn unterwegs

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viel erfahren und gelernt

Oldenburg / Rastede / Wahnbek 35 Interessierte hatten sich heute Morgen auf den Weg in die Gemeinde Wiefelstede gemacht, um an einer Werksbesichtigung bei Edeka teilzunehmen.

Auf dem Weg nach Bad Zwischenahn ist man häufig an diesem großen Firmengelände vorbeigefahren. Als wir nun die Möglichkeit bekamen, die Firma zu besuchen, waren die Plätze umgehend ausgebucht. Und es hat sich gelohnt. 

Heinz Thieben war unser persönlicher Begleiter. Er lud uns zum Frühstück ein, um uns schon einmal die wichtigsten Daten näher zu bringen. Es gab Hinweise. Warnwesten mussten wir für den Rundgang anlegen, jeder bekam einen Headset Kopfhörer, wir wurden auf die Überwachungskameras aufmerksam gemacht und dann folgte eine 1 1/2 stündige Führung.
19.100 Artikel sind gelistet. Um dem gerecht zu werden, erfolgen in den Lagern Wiefelstede und Wechloy pro Tag ca. 350 LKW  Anlieferungen, es sind täglich ca. 2000 Rollbehälter im Wareneingang, ca. 5000 Rollbehälter im Warenausgang. Im Trockensortiment finden wir neun 60mtr. lange Gänge mit jeweils 20 m hohen Regalbedienungsgeräten.
Das Logistikcenter in Wiefelstede in Zahlen. 284000 qm = 28.4 ha.
Es wurde im September 2001 auf einer Fläche von 160000 qm = 16.0 ha bezogen.
Logistik und Verwaltung hatte eine Gesamtfläche von 43.881 qm. Im Oktober 2015 kam ein Neubau mit einer Fläche von 56.700 qm hinzu, 2018 ein Hochregallager, sodass ein Gesamtlager von ca. 97000 qm für unendlich viel Ware zur Verfügung steht.
68.000 Mitarbeiter -incl. Einzelhandel- gehören zu Edeka, 500 Einzelhändler werden täglich mit Ware beliefert, der Fuhrpark fährt im Jahr viermal um die Erde.


Die erste Edeka-Genossenschaft entstand 1898, als sich 21 Kaufleute aus dem Deutschen Reich im Halleschen Torbezirk in Berlin zur Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin – kurz E. d. K. – zusammenschlossen.
23 solcher Genossenschaften vereinigten sich am 21. Oktober 1907 im Hôtel de Pologne in Leipzig zum Verband deutscher kaufmännischer Genossenschaften und am 25. November 1907 wurde die Zentraleinkaufsgenossenschaft des Verbandes deutscher kaufmännischer Genossenschaften eGmbH gegründet, aus der später die Edeka Zentrale AG & Co. KG wurde.[1] 1911 wurde aus der Abkürzung E. d. K. der bis heute gültige Firmen- und Markenname Edeka gebildet. Edeka entwickelte im Laufe der Jahre eigene Produkte, die am Edeka-Siegel zu erkennen sind. Sie baute hierzu eigene Produktionsbetriebe auf. Ihre Mitglieder informierte die Genossenschaft in der Edeka-Handelsrundschau über Warenangebote und sonstige Meldungen.
1914 wurde die Edekabank AG in Berlin gegründet. 72 dem Verband angehörende Genossenschaften erwirtschafteten in jenem Jahr einen Umsatz von 10 Millionen Mark. (Mitteilung zu der Genossenschaft aus Wikipedia)

Um die Zahlen, die vielen Erklärungen, die wunderbaren kleinen Döntjes von Herrn Thieben, zu verarbeiten, wurden wir auch noch zu einem Mittagessen eingeladen. Nach einem anschließenden Gemeinschaftsfoto fuhren wir nach diesem anregenden Vormittag mit vielen neuen Informationen nach Hause.

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