Donnerstag, 29. Oktober 2020, 13:00 Uhr
Lesermeinung

Nach vorne schauen?

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Das Thema ist uralt, Schuld und Sühne, ich würde nach realen Ansichten entscheiden wenn es um Änderungen geht, über die lange diskutiert wird und keiner sich wirklich sicher ist, ob man die richtige Meinung vertritt.

Oldenburg / Ammerland

 

Das Problem unserer Generation ist nicht die Tatsache, daß wir etwas schönreden oder verschweigen wollen, sondern es ist  das Befassen mit den Folgen von Taten, die es so nie hätte geben sollen. Wir alle waren keine Zeitzeugen und noch weniger unmittelbar dabei, im Dritten Reich, denn darum geht es derzeit mal wieder, mit   Umbenennungen von Straßen und Gebäuden, weil die Namensgeber zu der besagten Zeit mit dem fragwürdigen Regiem in Verbindung gebracht werden. Es ist jetzt meine eigene persönliche Meinung wenn ich behaupte, dass alles Resignieren und Umbenennen auch viel Geld kostet , was denn an anderer Stelle besser eingesetzt werden könnte. Letztendlich werden nur die Nachkommen mit dem Makel der Aberkennung der zuvor erteilten „Ehren“ bestraft. Und wir machen damit nichts ungeschehen oder vergessen. Man muß auch bedenken, daß eine solche Namensgebung irgendwann doch mal mit einem positiven Aspekt begründet war, sonst gäbe es das Phänomen heute nicht. So wird es bei verschiedenen Straßen in Oldenburg und auch, wie heute berichtet wurde, bei der Robert-Dannemann-Schule in Westerstede gewesen sein . Noch mal betone ich, daß es meine Meinung ist, daß man nach vorne schauen sollte und mit genügendem Respekt im Nachhinein von solchen Bestrafungen absehen, die uns allen absolut keine Erleichterung bringen können und auch nicht dürfen.

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