Sonntag, 21. Juni 2015, 18:55 Uhr
Ofener Bäke

Radtour 2015 des Ortsbürgervereins Ofen zur renaturierten Ofener Bäke

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Von Ofen nach Metjendorf über den Flugplatz bis zum Woldweg

Bad Zwischenahn / Oldenburg Gemeinsam erfolgreich: Ofener Bäke in neuem Bett

Zu einer Besichtigung des Projektes „Renaturierung der Ofener Bäke“ hatte der Ortsbürger und Heimatverein Ofen seine Mitglieder eingeladen. Dies auf der Grundlage des NWZ – Berichtes anlässlich der Besichtigung des Ausschusses für Landwirtschaft und Umweltschutz des Landkreise Ammerland.

Auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes wurden die im Frühsommer ausgeführten Tiefbauarbeiten der Haaren Wasseracht in Augenschein genommen. „Diese Maßnahme ist ein gutes Beispiel dafür, was erreicht werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen“, so Heiko Schröder,  Verbandsvorsteher der Haaren Wasseracht, der sich ausdrücklich bei allen an dem Projekt Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit bedankte.

Die Ofener Bäke stellt als Verbandsgewässer die Entwässerung eines Einzugsgebiets sicher, das von Neusüdende über Heidkamp und Metjendorf bis südlich der Ortslage Ofen reicht. Im Bereich des ehemaligen Militärflugplatzes wurde sie in den 1950er Jahren in eine Rohrleitung „gezwängt“ und war seitdem auf einer Länge von fast 900 m unsichtbar und überbaut. Dadurch war der Lebensraum des Fließgewässers unterbrochen; Amphibien konnten es nicht mehr durchwandern.

Diese Barriere wurde durch die jetzt durchgeführten Maßnahmen vollständig beseitigt: Das ursprüngliche Gewässer wurde wieder hergestellt und es wurden zusätzlich Auenbereiche geschaffen, die neben der ökologischen Funktion auch den Hochwasserschutz verbessern, da dadurch großräumige Überschwemmungsbereiche entstanden sind.

Da die Maßnahme der Haaren Wasseracht vollständig über Ersatzgeldzahlungen der Gemeinden Rastede und Wiefelstede finanziert wurde, konnten Flächenankäufe und damit der Verlust von landwirtschaftlichen Nutzflächen als Ausgleich für neue Bebauungplangebiete verhindert werden. Die Haaren Wasseracht hatte sich beim Verkauf der Grundstücke des Flugplatzes durch den Bund frühzeitig einen breiten Korridor gesichert, in dem ein großer Teil der Maßnahme realisiert werden konnte. Im Bereich des Oberlaufes stellte ein privater Grundstückseigentümer die er-forderlichen Flächen zur Verfügung.

„Wir sind von der ausgeführten Wasserbaumaßnahme und Führung sehr beeindruckt und bedanken uns sehr" , so Dr. Alard Meyer für den OBHV Ofen an Klaus Schröder und Jochen Finke.

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