Samstag, 04. Februar 2012, 11:34 Uhr
Müllabfuhr

Kostendämpfung bei der Müllabfuhr. Geht das?

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Wer kennt sie nicht, die Müllabfuhr in der Gemeinde Bad Zwischenahn. Regelmäßig alle zwei Wochen wird Restmüll, verwertbarer Müll und Papier abgefahren.

Bad Zwischenahn Früher, als die Firma Harms aus Bad Zwischenahn diesen Part übernommen hatte, wurde manchmal auch das mitgenommen, was neben den Tonnen stand, denn es war nur ein Handgriff mehr für die fleißigen Hände.  Früher, ja da hatten auch noch drei Beschäftige, ein Fahrer und zwei „Beschicker“ pro Fahrzeug, mit diesem Metier zu tun. Haben geackert von morgens bis abends,  fuhren tagein, tagaus die Straßen der Gemeinde ab und leerten die Tonnen. Wahrlich eine schwere Aufgabe, die vielleicht manche Bürger der Gemeinde unterschätzt haben.

Dann im Laufe der Jahre änderte sich erstens, die Abfuhr – Firma, und zweitens auch die Mannschaft. Viele Bürger, auch ich, bedauerten dieses, denn die Bediensteten der Firma Harms kannte man vom Ansehen und sie gehörten ganz einfach mit zum täglichen Ortsbild dazu.

Heutzutage ist die Beseitigung des Mülls auf verschiedene Firmen aufgeteilt, so zum Beispiel die Abfuhr von Bio- und Restmüll, die in den Händen der Firma Bohmann liegt.  Menschen bekommt man fast gar nicht mehr zu sehen, es sei denn, dass der Fahrer des Müllfahrzeuges sich bemerkbar macht. Das aber ist äußerst selten.

So macht nun ein Mann die Arbeit, die früher von Dreien bewältigt wurde.  Die schwere Arbeit übernimmt heutzutage ein Greifer am Fahrzeug, der gleich den Inhalt zweier schwerer Tonnen in seinen „dicken Bauch“ kippt. Zwei Tonnen aber nur dann, wenn alle Müllbehälter am Straßenrand vernünftig stehen.

Ein Fahrer berichtete kürzlich, dass er fast ein Viertel seiner Zeit einsparen könne, wenn die Tonnen immer paarweise am Straßenrand stünden. Ansonsten müsse er die einzeln stehenden Tonnen erst zu einem Paar zusammenstellen und das bedeute Zeitverlust und für ihn Arbeitstage oft bis in die Abendstunden hinein. Nun im Winter, so berichtete er, bereiten die Straßenverhältnisse noch ein Übriges.

Nun kann man sich als Bürger Gedanken darüber machen, handelt nach dem Motto: Was geht es mich an, oder man unterstützt das Bemühen, eine für den Bürger kostengünstige Müllabfuhr zu behalten. Ich glaube, Letzteres wäre besser für uns alle!

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