Sonntag, 11. November 2018, 19:53 Uhr
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Agrarwende jetzt

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Bad Zwischenahn / Rastede / Cloppenburg Bäuerliche Landwirtschaft statt Agrarfabriken

Einen spannenden Vortrag hielt gestern Ottmar Ilchmann, Vorsitzender der 'Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft' e.V., AbL.

Er führte auf, wie die aktuelle Agrarförderung der EU weder für ein gerechtes Zusatz-Einkommen sorgt, noch die Belange des Umwelt-und Tierschutzes erfüllt.
Bisher werden Landwirte primär nach Betriebsflächen gefördert.
Eine Untersuchung der 'AbL' in Bayern hat gezeigt, dass vor allem die großen Betriebe durch diese Förderung profitieren.
Zieht man diese Förderung ab, so sind es die kleinen Betriebe, die wesentlich wirtschaftlicher arbeiten.
Dies bestätigt auch die Aussage des Weltagrarberichts, wonach kleinere Betriebe nachhaltiger, wirtschaftlicher und flexibler arbeiten können.

Ein gelungenes Beispiel sah Ilchmann in dem Rehdener Betrieb seines Verbandskollegen, der Siebenhäuser Molkerei.

"Weltweit erkennt man die Probleme von Massentierhaltung und Agrarfabriken. Die durch Lobbyisten gesteuerte Politik wehrt sich vehement gegen Änderungen.
Es ist doch makaber und nicht nachvollziehbar, dass schwerreiche Großkonzerne und Agrarfabriken Dürrehilfen bekommen,
während kleine Betriebe aufgeben müssen", so Carsten Krehl, Landesvorsitzender der ÖDP Niedersachsen.

Eine Petition von Prof. Klaus Buchner, Europaabgeordneter der Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP), will dies ändern.

https://www.change.org/p/gegen-massentierhaltung-f%C3%BCr-ein-eu-weites-qualit%C3%A4ts-siegel

(ck)

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