Freitag, 29. März 2013, 19:30 Uhr
Radwegebau / Tourismus

Fehlende Radwegverbindung sorgt für Streit zwischen den Parteien.

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Die gegnerischen Argumente zu den politischen Entscheidungen in Sachen Aue - Radweg sind nur schwer nachvollziehbar. Im Augenblick betrachte ich die Argumente der CDU mit gemischten Gefühlen.

Bad Zwischenahn Seit Antragstellung habe ich zusammen mit einigen Kollegen der FDP und der SPD, besonders Ratsherr Dietmar Meyer, diese aus meiner Sicht gute und vorrausschauende Planung des letzten Stückes Aue – Radweg positiv gesehen und immer unterstützt.

Nun aber kommen von Seiten der CDU vermehrt Gegenstimmen, die den Bau der fehlenden 600 Meter Radweg verhindern wollen, und das mit allen Mitteln. Gefordert wird beispielsweise jetzt vom Landvolk – Verband, übrigens auch CDU – orientiert, dass man dort entlang der Aue einen Zaun errichten sollte.

Wozu dieser Zaun und wem dient er? Ich frage mich allen Ernstes, ob dieser von der CDU und vom Landvolk geforderte Zaun nur dazu da, um die Kosten künstlich in die Höhe zu treiben? Ist er dazu da, um der Bevölkerung nun zu darlegen zu können, dass dieser Weg nun doch viel zu teuer würde?

Diese Argumentation der CDU kann nicht nur mich maßlos ärgern. Wenn ich mit meinem Hund in Richtung Klärwerk gehe, kann der ohne Hindernisse auf die angrenzende Wiese laufen und dort sein kleines Geschäft verrichten. Nur ein Stacheldrahtzaun trennt mich dann von meinem Hund! Warum muss dann, entlang der Aue an der westlichen Seite dieser Wiese ein Zaun errichtet werden? Damit mein Fiffi nicht auf diese Wiese läuft? Das Argument ist ja wohl absolut lächerlich! Und weiter, so möchte ich betonen, müsste dann auch entlang der Aue bis hin zum Trog an der Entlastungstraße ein Zaun gebaut werden.

Unverständlich ist es auch, weil diese angrenzenden Weiden keine Futterweiden sind. Auf den Flächen direkt hinter dem Klärwerk laufen auch keine Kühe, sondern Pferde! Das macht schon einen großen Unterschied!

Eines stimmt allerdings, die Jäger werden bei der Ausübung ihrer Jagd erheblich gestört, denn nun kann es durchaus passieren, dass just in dem Augenblick, wo der Jäger auf seinem Hochsitz einen Schuss abgibt, geradewegs ein Spaziergänger, Jogger oder Radfahrer in die Quere kommt.

Genau das wird wohl das Hauptargument der „Gegner“ sein, obwohl das nicht laut gesagt wird. Gesagt wird auch nicht, dass durch die Jagdgeräusche mehr  Wild vertrieben wird als durch Wanderer. Ich habe bei meinen Streifzügen mit Hund  noch kein Reh gesehen, dass mit Fluchtbewegungen wegrennt! Das könnte ich gerne jedem Interessierten beweisen!

Nun ist über das Bauvorhaben entschieden worden. Da darf man doch gespannt sein, welches Gegenargument als Nächstes auf den Tisch kommt.

Ich finde, dass dieser Lückenschluss des Aue – Radweges der heimischen Bevölkerung als kurzer Radweg zwischen Eyhausen und Ekern dient. Er kostet übrigens rund 27000,- Euro und wird ein zusätzliches, gutes Angebot in der touristischen Entwicklung darstellen.

 

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