Samstag, 12. Mai 2012, 16:35 Uhr
Straßen / Verkehr

Wozu sind die Straßen da……..?

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… zum Marschieren, heißt es in einem Lied. Straßen sind dafür gebaut worden, um schnell von A nach B zu kommen. Wie aber verhält es sich mit den gesperrten Straßen?

Bad Zwischenahn Es gibt viele Straßen und Verkehrswege in unserer Gemeinde. Jeder Kilometer dieser Straßen kostet dem Steuerzahler eine Menge Geld, denn jede Fahrbahn will und muss unterhalten werden. Besonders schlimm ist es mit den Fahrbahndecken nach einem Wechsel - Winter, in dem die Temperaturen ständig auf und ab steigen und fallen. Diese Temperaturschwankungen greifen die Decken und deren Unterbau an, so dass Risse und Löcher entstehen, in denen Feuchtigkeit und Eis arbeiten können.
So kann sich jeder vorstellen, dass der Straßenbau derjenige Posten im gemeindlichen Haushalt ist, der die größten Löcher reißt. Mit Steuererhöhungen muss dann versucht werden, diese finanziellen Löcher zu stopfen, was mehr oder minder gut gelingt.
Schließlich gibt es aber noch Straßen, die ganz einfach und ohne Grund für den Durchgangsverkehr gesperrt werden, Sperrungen, die wohl nur die wenigsten Bürger nachvollziehen können. Eine derjenigen Verkehrswege ist die Straße „Am Busch“ in Specken. Diese Fahrbahn wurde gänzlich vom „Museumskrug“ bis zur Abzweigung Edewechter Straße komplett erneuert, obwohl nur 180 Meter bedingt durch die Verlegung eines neuen Abwasserkanals hätten erneuert werden müssen.
Abschließend wurde diese Straße nur für den Anliegerverkehr geöffnet und auf 30 km/h begrenzt. Warum, wissen wahrscheinlich nur wenige. Sind Frösche der Auslöser? Kann nicht sein, ansonsten müsste die L 825 zwischen den Ortschaften Aue und Gristede direkt vor der Autobahn – Überquerung komplett gesperrt werden. Ist aber noch nie passiert!
Es gibt dort „Am Busch“ Schulkinder, die diese Straße kreuzen, wenn sie vom Esch kommen. Schulkinder, die eine Straße kreuzen müssen, gibt es aber an vielen Stellen in der Gemeinde und ist hier absolut keine Neuerung. Somit hätte hier das Begrenzungsschild 30 km/h vollkommen genügt.
Ich hingegen frage mich immer wieder, wer denn diese Straße bezahlt hat? Ist es nicht der Bürger mit seinen Steuern oder sind es doch nur die Anlieger? Ich nutze diese Straße trotz der Verbote, denn mit meinen Steuern habe ich diese und auch andere Straßen finanziert.
Die Straßen „An den Kämpen“ und Speckener Weg“ sind ehemals als Durchgangsstraße gebaut worden. Auch mit unserem Steuergeld! Sind diese Straßen heutzutage noch „normal“ zu durchfahren?
In Petersfehn und in Ohrwege gibt es Straßen, die ganz einfach zwischen zwei Baugebieten mit einer Sperre versehen wurden. Bedingt dadurch müssen jetzt die Anwohner in den dahinterliegenden Wohngebieten einen Umweg in Kauf nehmen. Viel interessanter aber ist es, wenn z.B. die Feuerwehr oder der Notarzt in dieses Gebiet muss. Bei denen geht es schließlich immer um die zeitliche Nähe! Der Notarzt hat noch die Möglichkeit, mit einem Schlüssel die Sperre auszuhebeln. Was aber macht die Feuerwehr in diesen viel zu engen Straßen? Ich mag mir hier gar keinen Notfall ausmalen.
Es sollte ein Umdenken in der gemeindlichen Verkehrsplanung einsetzen, denn sonst kann es passieren, dass Bad Zwischenahn irgendwann einem Verkehrskollaps erliegt. Und eine Entlastungsstraße, die erst durch eine Fahrt in die Ortsmitte zu erreichen ist, empfinde ich als Farce.
 
 

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